Familie, Gesundheit

Blogparade #rosrev – Der Umgang mit Frauen unter der Geburt. Each woman is a rose!

Nora Imlau ruft zur Blogparade auf. Das ist schon etwas her aber jeder Beitrag dazu zählt und ist wichtig. Thema ist der Roses Revolution Day am 25. November. Ein internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen, auch unter der Geburt.

Gewalt in der Geburtshilfe, das klingt nun so hochtrabend. Der ein oder andere schüttelt vielleicht den Kopf und denkt sich etwas wie:’Gewalt ? Wie soll es denn da Gewalt geben?‘ Aber Tatsache ist, dass es diese häufig gibt. Häufiger als wir alle denken, das fällt schon auf wenn man mal schaut wie viele Briefe auf der Facebook Seite des Roses Revolution Day Deutschland schaut. Richtig prägnant ist dann aber die Zusammenfassung anschaut die sie dort veröffentlicht haben.

Gewalt in der Geburtshilfe, was ist das eigentlich?

Ob man eine schöne oder eher unschöne Geburt hatte, das ist immer subjektiv und niemand hat das Recht da anders drüber zu urteilen. Gewalt in der Geburtshilfe fängt da an, wo die Frau nicht mehr respektiert wird. Über ihre Wünsche hinweg gegangen wird, sie teilweise ohne wirklich etwas davon zu wissen Medikamente bekommt, sie in eine bestimmte Position gezwungen wird oder plötzlich jemand auf ihrem Körper herum drückt.

Gewalt in der Geburtshilfe hat so viele Gesichter und oft sind es nicht die Hebammen, sondern die äußeren Umstände die dazu führen.

Meine Erfahrung

Ich bin froh keine Art der aktiven Gewalt kennengelernt zu haben. Und das lag definitiv NICHT an dem Krankenhaus im allgemeinen. Denn ich weis das auch mein Entbindungskreissaal den ein oder anderen Brief zum Roses Revolution Day bekommen hat. Es lag wohl einzig und allein daran, dass ich ein recht gutes Team im Kreißsaal hatte … und vielleicht auch daran, dass Deutschland an dem Abend ein EM Spiel gewonnen hat und eben alle in aufgeheiterter Stimmung waren.

Das Schlimmste, was mir unter der Geburt meines Sohnes passiert ist, war das ich mit meinem Mann ziemlich allein gelassen wurde und keine Unterstützung bekam. Das wiederum kann man aber nicht mal jemandem der Belegschaft an Lasten. 2 Hebammen auf 6 belegte Kreißsäle, plus Notfälle und wehende Frauen auf Station sind halt eher mau. Schön war es natürlich trotzdem nicht und ich bin mir fast sicher, dass es nicht zu letzt daran lag, das ich am Ende doch eine PDA verlangt habe, die ich eigentlich auf keinen Fall haben wollte.

Selbst das hat mich im Nachhinein arg gewurmt und verletzt. Dabei ist es nur eine Kleinigkeit. Die Hebamme die mich in der Austreibungsphase begleitet hat war dafür aber klasse, hat mich prima unterstützt und keine Postitionen vorgeschrieben. So geht es also auch- auch im ganz normalen Krankenhaus.

Trotzdem werde ich meine nächste Geburt im Geburtshaus anstreben.

 

 

Wenn auch ihr eure Erfahrungen los werden möchtet – anonym oder sonst kein Sprachrohr habt, dann kommentiert gern unter dem Beitrag dann melde ich mich bei euch und ich veröffentliche für euch eure Beiträge zu diesem wichtigen Thema.

Ein Gedanke zu „Blogparade #rosrev – Der Umgang mit Frauen unter der Geburt. Each woman is a rose!“

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