Familie

Babyausstattung – was absolut unnötig war.

Jeder kennt sie und jeder hat wohl so seine eigenen, die Rede ist von Fehlkäufen in der Baby Ausstattung.
Ich neige ehrlich gesagt nicht dazu, einfach mal eben viel Geld auszugeben, sondern überlege mir meine Käufe schon sehr gut. Trotzdem gab es eben solche Fehlkäufe auch bei mir.
Mir ist bewusst, dass diese Fehl Käufe immer nicht zu verallgemeinern sind. Dennoch möchte ich sie euch gerne mitteilen und jeder darf dann für sich selbst entscheiden, ob er das einfach nur einen netten lustigen Artikel findet, oder ob es ihm vielleicht, wenn noch Baby Einkäufe anstehen am Ende sogar geholfen hat.

Babyausstattung Fails

1. Das Beistellbett. Während ich in meiner Schwangerschaft noch der festen Überzeugung war, dass der kleine Bär zwar lange bei uns mit im Zimmer und direkt an unserem Bett schlafen wird, wir dafür aber ein Beistellbett nutzen. Hat sich schon innerhalb der ersten Woche nach der Entbindung herauskristallisiert, dass der kleine Bär nirgendwo anders schlafen wird, als direkt bei mir, an meiner Seite in unserem Ehebett. So wurde das Ehe- zum Familienbett.

2. Die Babybadewanne. Kleine Babys müssen meist in den aller ersten Lebenswochen noch nicht so häufig gebadet werden. Viel mehr würde zu häufiges Baden sogar eher der zarten, weichen Babyhaut schaden. So wurde der Bär innerhalb seiner ersten 6 Lebenswochen etwa 3 mal gebadet. Zwar haben wir die Wanne auch genutzt, aber ein mit Handtuch ausgelegtes Waschbecken tut es da ebenso. Gelohnt hat es also nicht. Ab der 7. Lebenswoche haben wir dann zusammen in der großen Wanne gebadet.

3. Die Federwiege. Ich weis, ich weis, für viele das Non plus ultra und die absolute Rettung bei Babys die sich nicht ablegen lassen. Tja, bei uns nicht. Das Teil war cool, so lange es es in Bewegung war, aber sobald das Schuckeln aufgehört hat wurde aufgewacht und geweint. Für uns also keine Lösung. Wir hätten wohl wenn so einen Batterie betriebenen Harken der selbst schuckelt benötigt… war mir aber dann deutlich zu teuer. Also blieb das Tragetuch unser bester Freund. Das führt mich zum nächsten Punkt.

4. Der Kinderwagen. Der wurde im Alter bis 8 Monate etwa 4 mal genutzt. Während alle außer meiner Oma das Baby im Tragetuch oder der Tragehilfe hatten, verlor der Wagen mehr und mehr an Bedeutung. Inzwischen schiebt auch meine Mama alle 2 Wochen eine Runde, dafür täte es aber inzwischen auch ein Buggy. Aber da der Emmaljunga wirklich top Comfort bietet und Second Hand auch nicht all zu teuer war, tat dieser Fehlkauf nicht all zu sehr weh.

5. Der Windelmülleimer. Aus dem einfachen Grund, dass wir nach kurzer Zeit doch auf Stoffwindeln umgestiegen sind und ich den teueren Eimer dann mit deutlichem Verlust weiter verkauft habe.

6. Der letzte Punkt. Stillkissen. Zumindest was seine eigentliche Funktion betrifft. Ich habe nie wirklich ein Stillkissen zum stillen gebraucht. Es ging immer besser und einfacher ohne. Das einzige wofür sie gut waren, war zum schlafen in der Schwangerschaft. Ich habe schon ab der 10. Woche damit geschlafen, zum Schluss sogar mit zweien, weil ich anders nicht wusste wie ich liegen soll. Aktuell dient immer noch eins auf dem Sofa einfach als Kissen/Lehne. Dafür sind sie wirklich praktisch!

 

Zum Abschluss möchte ich dem ganzen noch schnell meine Top drei, der Dinge die ich wirklich gut gebraucht habe entgegen setzen.

Top3 – Was wirklich nützlich war

1. Die Wärmelampe. Trotz der Tatsache, dass der Bär ein Sommerkind ist, war diese Lampe eine Wohltat. Nach dem Baden, zur abendlichen Massage oder wenn es beim wickeln und umziehen einfach mal wieder länger gedauert hat, dann war diese Lampe Gold, auf jedenfall aber jeden Cent wert!

2. Tragehilfe/Tragetücher. Oh Gott wie hätte ich bloß ohne überleben sollen? Der Bär ist Vollzeit Tragling durch und durch. Ablegen war ein No-Go, egal ob Sofa, Stubenwagen oder Kinderwagen, es wurde sofort geweint. Beruhigungsversuche zwecklos. Im Tuch, an der Brust oder auf mir liegend, war er allerdings immer absolut zufrieden. Also kein typisches Schreibaby, sondern schlicht ein Nähejunky. Und so haben die Tragetücher dafür gesorgt, dass ich weiter mobil war, und sogar den Haushalt mit Kind gewuppt habe!

3. Spucktücher/Mullwindeln. Speikinder sind Gedeihkinder hat meine Hebamme immer gesagt. Zweifelsohne hatte sie absolut recht, wog der Bär doch zur U3 schon knapp das doppelte zum Geburtsgewicht. Aber so waren Spucktücher für uns unerlässlich. Wir haben am Tag gut und gern drei davon verbraucht. Und nicht etwa weil ein mal ein bisschen was dran gekommen war, nein, getauscht wurde erst wenn man es schon fast auswringen konnte. Neben der Tatsache, dass sie zum auffangen und aufwischen der angedauten Milch hervorragend waren, kann man sie auch als Kleider- und/oder Sichtschutz beim Stillen verwenden, als Sonnenschutz beim Tragen oder im Auto und nicht zu letzt auch als Einlage in der Windel, wenn man da den Ersatz mal wieder daheim vergessen hat. Später eigenen sie sich auch als „Notfall Lätzchen“ hervorragend!