Familie

Babybauch Update – bis zur 16. Schwangerschaftswoche

Die Zeit rennt. Ehe ich mich versehe ist wohl die halbe Schwangerschaft schon um, es ist erschreckend wie viel ein Kleinkind daheim und viel Arbeit da verändert. Nun komme ich endlich dazu euch ein neues Babybauch Update zu schreiben. Und das wo ich doch schon langsam auf die 18. Woche zusteuere.

 

Time flies

Der kleine Bär fordert mich. Klar, das ist völlig normal. Aber dadurch, durch das Anlegen des Gemüsegartens, die Planung der Hochzeit der besten Freunde und nicht zuletzt meine Mawiba Stunden vergeht die Zeit wie im Flug. Insgesamt ist es toll das ich nicht das Gefühl habe, dass jeder Tag ewig dauert. Aber dann gibt es wieder Momente, gerade die ruhigen wo ich Zeit habe mich auf die Schwangerschaft zu besinnen, da vermisse ich es dies nicht öfter tun zu können.

Seit der 15. Woche spüre ich immer mal wieder Babys Bewegungen. Noch zart, aber merklich. Das ist wundervoll. Tatsächlich könnte ich mich noch sehr präsent an die kräftigen Tritte des Bären erinnern. Die Erinnerungen an diese kleinen sanften Bewegungen, die man nur in Ruhe auf dem Sofa liegend bemerkt war aber sehr verblasst. Es ist toll das nochmal zu erleben und dieses Gefühl zu genießen.

Babybauch und neue Frisur
15.ssw- Baby is in a Size of an apple

 

Pummelig oder schwanger, das ist hier die Frage?!

Dies ist auch langsam die Zeit in der der Bauch sichtbar wird. Und ja, ich trage ihn stolz und zeige ihn gern. Und während ich persönlich den Bauch schon fast riesig finde, werde ich immer wieder vorsichtig gefragt ob ich denn Schwanger bin.

Ich mein,  echt jetzt? Ist das (noch) so undeutlich? Unfassbar! Aber ich verstehe auch die Problematik der Menschen – wenn fälschlicherweise eine Schwangerschaft unterstellt wird , wo gar keine ist, dann gleicht das auch der Arschbombe ins Fettnäpfchen.

Gelüste habe ich (bisher) übrigens eher wenig. Neben Sülze, die nun wieder gekauft werden muss könnte ich vor allem jeden Tag Tomate Mozzarella essen. Und ich habe eine ziemliche Abneigung gegen MC Donalds entwickelt. Meist wird mir schon beim Gedanken daran schlecht.

 

Apropos Übelkeit und andere WehWehchen…

…ich werde tatsächlich noch immer von dieser furchtbaren Schwangerschaftsübelkeit inklusive Erbrechen geplagt. Allerdings wird es langsam seltener und tritt nur noch an manchen Tagen auf, oder wenn ich Tabetten wie z.b Magnesium genommen habe. Letzteres ist allerdings unbedingt nötig, ich neige eh zu Krämpfen und sollte rein prophylaktisch Magnesium nehmen um vorzeitigen Wehen Einhalt zu gebieten. Zusätzlich hilft es mir bei dem Mutterbänder ziehen, was immer mal wieder wirklich schmerzhafte Ausmaße annimmt. Blöd nur wenn die Tablette dann immer postwendend wieder raus kommt. Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich? Ich bin für jeden dankbar!

Ansonsten fühle ich mich aber soweit gut. Von Wassereinlagerungen oder Krampfadern ist noch keine Spur und auch meine Kondition ist wieder etwas besser als zu Beginn der Schwangerschaft. Zumindest schaffe ich wieder eine komplette Mawiba Stunde mit dem 12 Kilo Bären auf dem Rücken, das finde ich schon gut.

 

Vorbereitungen

Nach meinem Besuch im Geburtshaus freue ich mich auf jedenfall schon jetzt auf die Geburt und möchte langsam mit der Vorbereitung darauf anfangen. Ich habe mich vorerst für drei Bücher entschieden, das ist zum einen „Hypnobirhting“, dann „Alleingeburt“ und zu guter Letzt noch „Guter Hoffnung“. Ich hoffe sehr, dass ich die Zeit finde, alle zu lesen und mich so bewusst und intensiv auf die nächste Geburt vorbereiten zu können. Der Besuch beim Geburtsvorbereitungskurs steht diesmal noch in den Sternen. Für die Geburt selbst hat er mir beim letzten Mal leider absolut nichts gebracht. Andererseits ist es schön andere Schwangere aus der Umgebung kennen zu lernen. So können direkt nette Kontakte entstehen, die dann zum Teil auch nach der Geburt der Kinder noch halten. Ihr seht, ich bin hin und hergerissen. Mal sehen, ichwerde mir nochmal Gedanken zu dem Thema machen.

Babybump update

Familie

Geburtshausbericht – wo Baby Nummer 2 geboren wird.

Nach der Geburt des kleinen Bären war relativ schnell klar, dass ich unzufrieden war. Mit den Möglichkeiten die ich nicht hatte, mit der Betreuung und resultierend daraus auch mit den ergriffenen Maßnahmen. Recht lange war diese Unzufriedenheit recht abstrakt, denn mir war keine Alternative bewusst. Eine Hausgeburt ist mir persönlich zu unsicher, da der Weg, falls eben doch was ist recht weit ist. Seit nun etwa einem Jahr formte sich aber langsam immer mehr der Gedanke in einem Geburtshaus entbinden zu wollen und ganz wichtig, es aus eigenem Sicherheitsbedürfnis auch zu können und mich dabei wohl zu fühlen.

Geburtshausbericht
Vor der Tür des Geburtshauses in der 16. Schwangerschaftswoche. Mein erster Termin.

 

Meine Gründe für eine Entbindung im Geburtshaus

Ich hatte es ja bereits angesprochen. Mir war eine Hausgeburt zu unsicher. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich an dem Können und der Einschätzung der Hebmme zweifle. Es ist nur einfach so das es selten, aber eben doch manchmal zu Verlegungen kommt. Ich hab das ganze recht nüchtern durch gerechnet – bis bei und nach Alarm ein RTW ist dauert es 10 Minuten mindestens. Und der braucht selbst mit Sonderrechten zum nächsten Krankenhaus mit Kinderklinik gut 25 Minuten. Nein das war mir tatsächlich einfach zu lang. Das Geburtshaus ist in der Stadt, von Alarm bis in die Klinik dauert es dort nicht mehr als 20 Minuten, das ist mit meinem Sicherheitsbedürfnis einfach deutlich besser zu vereinbaren.

Aber warum nicht wieder ins Krankenhaus? Einfach ein anderes? – Nein. Es ist ziemlich egal wo, die Hebammen sind in jedem Kreißsaal unterbesetzt. Ich möchte nicht darauf spekulieren, dass eventuell am Tag der Entbindung wenig los ist, so dass ausreichend Zeit für eine Adäquate Betreuung bleibt. Was ich mir wünsche ist eine 1 zu 1 Betreuung. Auf die habe ich regulär im Krankenhaus quasi keine Chance. Außerdem möchte ich, dass mir die Möglichkeiten offen stehen und ja aktiv angeboten werden. Zum Beispiel möchte ich dieses Mal unbedingt in die Wanne. Dazu bekam ich beim Bären nicht die Möglichkeit. Und ich erwarte, dass Alternativen wie Massage, Akkupubktur, Homöopathie und co dem Griff zum Schmerzmittel vorgezogen werden. Irgendwie war das auch mi Krankenhaus damals mein Gedanke. Aber sagen wir mal so, ich hätte es besser wissen müssen.

Abgesehen von den ganzen Punkten möchte ich mich wohl und geborgen fühlen, eben ein bisschen wie zuhause. Das ist im Krankenhaus für mich einfach nicht möglich. Und tatsächlich für die meisten anderen werdende Mütter auch nicht. Gemütlichkeit erzeugen die farbigen Wände in der sterilen Umgebung kaum und der Geruch nach Desinfektionsmittel ist einfach nicht sehr heimelig.

 

Geburtshausbericht- wie es mir gefallen hat.

Das Geburtshaus befindet sich bei uns in einer kleinen Altbauvilla. Es gibt einen Wintergarten mit Blick in den kleinen dazugehörigen Garten. Weiterhin befinden sich im Erdgeschoss zwei Kursräume, ein Untersuchungsraum sowie eine kleine Küche. Nach dem Betreten würde ich geben die Schuhe aus zu ziehen, alternativ wurden mir warme stoppersocken angeboten. Es fühlte sich direkt an wie ein heimkommen. Über eine   breite Treppe sind wir dann ins Obergeschoss gekommen. Dort gibt es neben einem „Gäste“ und ein nem Mitarbeiter Bad einen weiteren Untersuchungsraum sowie zwei verschieden gestaltete Geburtsräume. Beide Geburtsräume haben ein direkt angeschlossenes Badezimmer, so muss während der Entbindung die Frau nicht erst über den Flur zur Toilette gehen. In beiden Bädern befinden sich ausreichend große Wannen um darin zu entspannen oder auch zu entbinden. Über der Wanne hängt in beiden Bädern ein Tuch zum reinhängen, ebenso im Zimmer Ansich. Auch finden sich in beiden Zimmern wunderschöne große Betten mit vielen Kissen und natürlich die obligatorische Wickelkommode mit Wärmelampe, Waage und allem was später zur U1 benötigt wird. Die beiden Räume unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Farbe, während der eine in einem Orange/Apricot eher warm gehalten ist und eine ovale Wanne besitzt, ist der andere in Grau und Türkies eher kühl und hat eine 4eckige Wanne. In letzteren Raum habe ich mich, wohl vor allem wegen der Farben direkt verliebt. Direkt nach dem Betreten war klar: ja, hier möchte ich entbinden.

 

Die Betreuung

Während der Schwangerschaft gehe ich nur zu den drei großen Ultraschalluntersuchungen sowie dem Glucose Test zum Frauenarzt. Die anderen Vorsorgeuntersuchungen werden von der Hebamme im Geburtshaus gemacht. Das ist gut und sinnvoll, damit wir uns gut kennenlernen und ich mich im Geburtshaus auch wirklich bald wie zuhause fühle. Außerdem hat so die Hebamme, die auch die Geburt begleitet gleich einen überblick über den Verlauf der Schwangerschaft. Drei Vorsorge Termine im Geburtshaus sind übrigens Pflicht, wie der Rest aufgeteilt wird obliegt jedem selbst.

Ab der 37. Woche hat die betreuende Hebamme bis zur 42. Woche Rufbereitschaft. Das heißt ähnlich wie bei einer Hausgeburt wird die Hebamme angerufen wenn es los geht. Der Unterschied ist, dass sich dann alle am/im Geburtshaus treffen für die Entbindung. Die Hebamme ist während der ganzen Geburt an deiner Seite, natürlich immer so diskret oder aktiv wie grade nötig. Niemand wird unter der Geburt allein gelassen. Weder die Gebärende, noch der oft viel hilflosere Mann dazu.

 

Möglichkeiten und Grenzen

Im Geburtshaus können alle Möglichkeiten die   Geburt natürlich zu unterstützen und die Schmerzen natürlich zu lindern ausgeschöpft werden. Das Repertoire reicht von der Wanne über Homöopathie, Massage und Ölanwendungen bis hin zur Akkupunktur. Was es im Geburtshaus nicht gibt, sind „harte“ Schmerzmittel. Diese wirken sich in einigen Fällen auf den Geburtsverlauf und/oder das Kind aus und das ist nicht erwünscht.

Dafür wird die natürliche Entbindung unterstützt. Viel stehen oder Hocken, entspannen, sanft bewegen. Es wird versucht, dass möglichst alle Frauen stehend oder hockend entbinden, denn dies ist die anatomisch günstigste Position. Niemand wir hier zum entbinden auf den Rücken gezwungen. Sollte der Damm unter der Geburt  reißen, so kann er im Geburtshaus genau so wie auch im Krankenhaus genäht werden.

Es gibt außerdem kein dauerhaftes oder ständiges CTG. Natürlich wird immer mal wieder nach den Herztönen geschaut, aber bei weitem nicht so wie im Krankenhaus, wo ich teilweise das Gefühl hatte, das CTG nie mehr los zu werden. Eine Verlegung ins Krankenhaus passiert unmittelbar, wenn Gefahr für Mutter und/oder Kind besteht. Ist aber auch sonst möglich, wenn die Gebärende feststellt, dass sie das doch unbedingt möchte und ohne Schmerzmedikation nicht schafft.

 

Finanzielle Belastung

Die Geburt als solche wird auch im Geburtshaus von der Krankenkasse finanziert. Damit haben wir als Kunden auch gar nichts zu tun, das wird direkt von Hebamme und Krankenkasse abgerechnet. Ein Kostenpunkt den es im Krankenhaus nicht gibt ist allerdings die Pauschale für die Rufbereitschaft. In unserem Geburtshaus beträgt sie 500 Euro. Das ist aber immer unterschiedlich, daher fragt dort unbedingt nach. Die Krankenkassen stellen ihrerseits meist ein gewisses Budget für „sonstige Schwangerschaftsleistungen“ zur Verfügung. Wie hoch das ist variiert von Kasse zu Kasse, aber dieses Budget kann auch zum (Teil-)Finanzieren der Rufbereitschaftspauschale genutzt werden. Allerdings muss das Geld dafür erst ausgelegt werden und kann dann von der Krankenkasse zurück geholt werden. Bei uns zahlt die Krankenkasse zum Beispiel 250,- Euro, somit ist die Hälfte schon mal abgedeckt. Weiter werden wir uns zur Geburt statt unnötigem Zeug einfach Geld wünschen. Ihr seht, es ist also finanziell absolut machbar.

Geburtshaus

Familie

Schwangerschaft- wie übersteht man die ersten 3 Monate (nach erlebten Fehlgeburten)

Ich bin Schwanger. Ein Satz voller Freude. Und trotzdem ein Satz, der so viel Angst in sich tragen kann. Für viele Frauen sind die ersten drei Monate der Schwangerschaft eine Zeit der Angst. Vor allem für die, die schon eine oder gar mehrerer Fehlgeburten erleben mussten.
Aber diese Angst betrifft nicht nur die Mamas, auch Väter werden oft von ihr heimgesucht. Was also können wir tun um mit ihr um zu gehen und so auch das erste Trimester der Schwangerschaft zu genießen?

Die ersten drei Monate der Schwangerschaft überstehen.
Wenn die erste Freude von Angst verdrängt wird.

Die Zeit vergehen lassen

Nein, zaubern können wir alle nicht, aber jeder kennt die Situation des Wartens. Plötzlich scheint die Zeit zu kriechen. Die Welt dreht sich nur noch halb so schnell und die Stunde, die sonst so schnell um ist zieht sich wie Kaugummi.

Heißt also, raus kommen aus dem Warten. Grade wenn man im Beschäftigungsverbot oder krank geschrieben ist, ist das gar nicht so einfach. Aber es liegt an uns. Es gibt eigentlich immer was zu tun. Einkaufen, Haushalt auf Vordermann bringen, Freunde treffen, den Balkon oder Garten herrichten. Um dekorieren. Akten und Papierkram ausmisten und auf Vordermann bringen. Je mehr zu tun ist, desto schneller vergeht die Zeit. Das ist einfach so.

 

Den Frauenarzt auf seiner Seite haben

Grade bei Frauen, die schon eine oder mehrere Fehlgeburten erlebt haben sind Ärzte im ersten Trimester oftmals bereit, etwas häufiger zu schauen ob alles ok ist. Nach zu fragen ob ihr bis zur 12 Woche alle 2 Wochen rein kommen könnt kostet erstmal nichts. Und meist trifft man auf Verständnis.

Aber auch anders rum kann es gehen. Die Ultraschall Termine machen dich völlig nervös? Bitte deinen Arzt nur in der 7. und 12. Woche ein mal zu schallen, auch das ist absolut ausreichend, wenn du dich damit besser fühlst.

 

Von der Möglichkeit der Selbstkontrolle

Es gibt auf dem Markt so genannte „Taschendoppler“, das sind Geräte die wir meist dann durch unsere Hebamme kennenlernen. Mit ihnen kann mittels einer Art kleinen Ultraschallkopfs der Herzschlag des Babys gehört werden. Das kann eine riesige Beruhigung sein, wenn man sich grade Sorgen macht.

Aber Vorsicht, auch diese Geräte haben ihre Tücken. Vereinzelt finden Frauen den Herzschlag schon um die 9. Schwangerschaftswoche damit. Häufiger dauert es aber einfach auch bis etwa zur 12. Woche. Und dann ist die Zeit der großen Angst für die Meisten bereits vorbei. – Auch kann es sein, dass man aufgrund einer ungünstigen Lage den Herzschlag mal nicht findet, obwohl er zwei Tage zuvor gut hörbar war. Auch das kann unnötig Sorgen Schüren. Daher sollte jeder für sich vorher gut abwägen ob ein solcher Doppler wirklich sinnvoll und hilfreich sein kann.

 

Die Hebamme – eine gute Seele

Ab dem Zeitpunkt, wo ihr von der Schwangerschaft wisst, steht euch auch die Betreuung durch eine Hebamme zu. Aufgrund der prekären Lage dieses Berufs ist eh zu empfehlen so früh wie möglich eine Hebamme zu suchen, damit man überhaupt eine bzw. eine findet, mit der man sich sympathisch ist und vertraut.

Eine gute Hebamme steht euch auch in den ersten drei Monaten mit Rat und Tat zur Seite. Sei es um Beschwerden zu lindern oder euch die Sorgen etwas zu nehmen.

 

Vertraut in euren Körper

Ich hätte niemals erwartet, dass ich einen solchen Satz mal sagen werde. Aber es stimmt. Die meisten (frühen) Fehlgeburten liegen in einem schwerwiegenden genetischen Defekt begründet. Diese Kinder wären in der Regel nicht, oder nicht lange lebensfähig. Es sind defekte, bei denen im Verlauf, wenn es soweit käme sogar späte Abbrüche angeraten werden würden. Der Körper, die Natur regelt es daher oft vorher von ganz allein.

Das ändert nichts an dem schmerzhaften Verlust des eigenen, gewünschten Babys den  wir in einer solchen Situation erleben. Aber tatsächlich empfinde ich persönlich den Gedanken tröstlich, dass die Natur dem Kind und wohl auch den Eltern so weit größeres Leid erspart. Und auch eines wird klar- an einer Fehlgeburt seid nicht ihr schuld! Das ist etwas, was damals für mich so schwer zu verstehen war. Ich habe so lange den Fehler bei mir gesucht. Das verletzt in dieser Situation unnötig nur noch mehr.

 

Redet!

Es hilft die Ängste zu verbalisieren. Am ehesten bietet sich das mit dem Partner an, denn wie oben erwähnt, werden auch sie oft von den selben heimgesucht. Alternativ gibt es neben Arzt und Hebamme aber auch noch die Freundinnen- oder zumindest die Beste. Die eigenen Mutter oder Schwiegermutter. Oder auch anonym Foren, die einen Austausch möglich machen. Austausch tut gut. Egal ob es nur das raus lassen der eigenen Sorgen ist, oder ob durch Erfahrungen von Anderen auch gleichzeitig Mut gemacht wird.

 

Mini Meilensteine

Grade wenn ihr nach vorherigen Fehlgeburten am Anfang engmaschiger Untersucht werdet hilft es oft, sich gedanklich kleine Meilensteine zu setzen und das erreichen jedes einzelnen, bringt einen näher ans Ziel. Das kann zum Beispiel so aussehen: 1. Fruchthülle, 2. Fruchthülle + Dottersack, 3. Fruchthülle, Dottersack + Embryo, 4. Embryo mit Herzschlag . Und wenn das Herzchen schlägt, dann verringert sich das Abortrisiko schon mal um etwa die Hälfte. Das ist schon ein sehr großer Meilenstein auf dem Weg, die ersten 12 Wochen zu überstehen.