#6 – 1000 Fragen an mich Selbst – eine Kolumne auf dem Weg der Selbstfindung

Heute habe ich mir was vorgenommen, ich habe mich selbst, auf mich zu achten in der letzten Stressigen Zeit etwas vernachlässigt.
Daher nehme ich mir heute, wo der Bär Oma Vormittag hat bewusst Zeit für mich. Ich bin euch und vor allem mir selbst noch einige Fragen schuldig, die mir helfen sollen mich wieder selbst mehr zu achten. Also legen wir los, mit einer Tasse Kaffee, gemütlich auf dem Sofa möchte ich euch un mir nun wieder Rede und Antwort stehen. Ein weiterer Teil der1000 Fragen an mich Selbst reihe folgt.

Frage 181 bis 240 von 1000 Fragen an mich selbst

181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?
Manchmal ja. Ich finde es immer wieder toll und bewundernswert wie Autak viele Familien früher gelebt haben. Gemüse wurde selbst angebaut und geerntet. Man hatte eine Hand voll Kühe für die Milch, Hühner die Eier legten und einige Schweine die 1-2 Mal im Jahr geschlachtet und eingekocht wurden. Ehrlich das bewundere und beneide ich zum Teil.
Andereseits gibt es viele Dinge, und Annehmlichkeiten heute, auf die ich unter keinen Umständen verzichten wollen würde. Das Fazit ist also mal kurz zurück versetzen? Klar. – Aber auf dauer? Nein Danke.

182: Wie egozentrisch bist du?
*googelt egozentrisch*

183: Wie entspannst du dich am liebsten?
In der Badewanne mit Kerzen und einem Buch.

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja. Vor allem eben seit ich Mutter bin. In vielen Dingen ist man einfach nicht mehr so unbedarft und vor allem auch nicht mehr so flexibel. Viele Freundschaften haben sich dadurch merklich abgeflacht. Es zählen plötzlich andere Dinge im Leben. Das ist grundsätzlich in Ordnung, grade bei der Feuerwehr vermisse ich aber manchmal den Anschluss sehr.

185:  Worüber grübelst du häufig?
Über so viele Dinge, dass es den Rahmen sprengen würde, alles hier auf zu zählen.

186: Wie siehst du die Zukunft?
Erst einmal grundsätzlich positiv.

187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Bei der Feuerwehr, schätze ich. Da wir uns dort kennen gelernt haben. Von mir “überzeugen” konnte ich ihn aber vermutlich eher durch unsere langen, langen Chats bei ICQ (wer kennt’s noch?)

188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Meiner Mama, das lässt sich nicht leugnen.

189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?
Am liebsten in Ruhe auf dem Sofa, mit einem guten Film, einem Sekt oder Wein und Knabberkram. Aber bitte nicht allein. Gern mit Mann oder bester Freundin.

190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Grundsätzlich bin ich ein unabhängiger Mensch. Ich kann mir meine Meinung gut selbst bilden und stehe für meine Werte ein.
Zur Zeit ist es vor allem ein Finanzieller Aspekt, der mich als Hausfrau und Mutter abhängig macht, von meinem Mann. Aber auch die Zeit geht vorbei. Und es ist in Ordnung so wie es ist.

191: Ergreifst du häufig die Initiative?
Tendenziell nein. Ich warte lieber ab, ob er jemand anders tut.

192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An die Hündin, mit der ich aufgewachsen bin. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, ihre Treue und alles was sie mit uns ausgehalten hat.

193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?
Hat man die jemals genung? Es ist ja immer die Frage, genug für was?

194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?
Nein, ich glaube, dass wir eines Tages, wenn die Kinder aus dem Haus sind noch mal in ein kleineres Haus oder eine Wohnung umziehen werden.

195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Eigentlich nicht. Aber sie sollte konstruktiv sein. Dann nehme ich sie mir durchaus zu Herzen und versuche etwas zu verändern.

196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein.

197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Zu selten. Oft steht das Müsste, sollte und könnte mir im Weg. Aber ich arbeite dran.

198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?
Vermutlich über mich selbst, das kann ich am Besten. Aber genau weis ich es nicht mehr.

199: Glaubst du alles, was du denkst?
Nein. Dafür denke ich, vor allem vor dem einschlafen zu viel verwirrende, komische, absurde Dinge.

200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Ganz klar unsere Hochzeit.

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Flüchtig. Wir reden gern kurz mit einander, aber kaum mehr als den üblichen Smalltalk.

202: Hast du oft Glück?
Bis vor einiger Zeit hätte ich ganz klar mit Nein geantwortet… aktuell überdenke ich diese Antwort noch mal.

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Auf diese Frage habe ich leider keine Antwort.

204: Was machst du anders als deine Eltern?
Puh, vieles. Allem voran, das ich mein Kind nicht zu etwas erziehen/formen möchte.

205: Was gibt dir neue Energie?
Schlaf, jede menge Schlaf. Und Wertschätzung.

206: Warst du in der Pubertät glücklich?
Nein.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
In der Nacht, als ich meinen Sohn 2016 auf die Welt gebracht habe.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Allgemeine Sorgenfreiheit in allen Bereichen. Meine Tagträume sind gern wie in Zuckerwatte und dadurch leider auch meist absolut unrealistisch.

209: Blickst du dich oft um?
Ja – ich neige zu Verfolgungswahn

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Hm…

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Den Elenden Haushalt … der ist so ungeliebt, keiner will ihn machen, weder Er noch ich.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?
oh, ähm. Ich weis nicht so recht. Vermutlich darauf schöne Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Meine beste Freundin aus der Grundschule und der Sek 1. Irgendwann ging es auseinander. Schade. Eigentlich würden wir uns glaube ich auch heute noch verstehen.

214: Wie gehst du mit Stress um?
Ich ignoriere ihn. Auf der Arbeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass alles Andere kontra produktiv ist. Nur selbst ruhig weiter zu machen, eins nach dem Anderen, hilft wirklich.

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Ja, ich gebe mich oft stärker und abgeklärter, meist zum Eigenschutz.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?
Ich fürchte ich bin im Temperament ähnlich. Lange ruhig, und irgendwann knallt es dafür richtig. ob das gut ist?
Eher nicht.

217: Kann man Glück erzwingen?
Nein.

218: Welcher Streittyp bist du?
Ich fürchte ich muss mir eingestehen, dass ich da ziemlich aufbrausend bin. Aber was gar nicht geht, ist ohne Versöhnung auseinander zu gehen.

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nein. Ich brauche etwa 1 Stunde zum “wach werden”.

220: Wie klingt dein Lachen?
Ich finde es nicht schön, und echt laut. Aber Geschmäcker sind ja unterschiedlich.

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Nein, wie Liebe auf den ersten Blick auch nicht. Ich kann leute auf den ersten Blick sympatisch, hübsch , sexy und begehrenswert finden. Alles andere kann sich aber nur entwickeln.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Ja, zwangsläufig weil ich sonst einfach auch nichts und niemandem mehr gerecht werden kann.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Ja. Vermutlich sogar mehr als ein mal. Gott sei dank hat es sich immer recht schnell erledigt.

224: Steckst du Menschen in Schubladen?
Unterbewusst sicher noch viel zu oft, aber ich gebe mir seit meiner Pubertät Mühe das nicht zu tun.

225: Welches Geräusch magst du?
Meeresrauschen – voll klassisch.

226: Wann warst du am glücklichsten?
In der Sekunde in der mir mein Sohn auf den Bauch gelegt wurde, nach seiner Geburt.

227: Mit wem bist du gern zusammen?
Meiner Familie und unseren guten und besten Freunden.

228: Willst du immer alles erklären?
Ja. Und oft will es einfach aber gar niemand erklärt haben.

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
hmm….

230: Was war deine größte Jugendsünde?
Ich fürchte da gab es zu viele. Fangen wir vielleicht mit dem frühen Alkoholkonsum an…

231: Was willst du einfach nicht einsehen?
Dass das Leben nicht gerecht ist.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Das ich dem Gasprüfer, als er unseren Gaszähler ablesen wollte früher erklärt habe, dass ich ihn nicht rein lasse, da wir mit Wasser und nicht mit Gas heizen.
Das führt heute noch, immer wieder zur allgemeinen Belustigung.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?
Meine Hochzeit. Die Zeit fliegt an dem Tag nur so an einem vorbei und das Genießen kommt viel zu kurz.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Am Liebsten beides … das ist ja das Problem.

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Nein… ich glaube das wäre mir eine zu große Last. Sicher hätte ich bei der ein oder Anderen Sache mal lust darauf, aber allgemein, lieber nicht.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ja. Und leider gehe ich trotzdem oft, bewusst drüber hinweg und bereue es hinterher.

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ich hab mal mit dem Auto nur knapp den Baum auf dem Weg in den Graben verfehlt, also ich würde sagen: Ja.

238: Hast du einen Tick?
Nein.


239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Oh definitiv eine Momentaufnahme.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Meinem Mann… und eventuell meinem Sohn, da bin ich unsicher, ob ich wollen würde das er das so mit erlebt.