Achtsam mit mir selbst, Familie

Hypnobirthing – Eine Buchrezension

Hypnobirthing von Marie F. Mongan ist eins der Bücher, die ich dieses Mal unbedingt zur Vorbereitung auf die Geburt lesen wollte. Das Buch wurde mir von einer ganz lieben anderen Mama geschenkt. Somit ist das hier keine Werbung und ich kann, will und muss mit dieser Rezension auch keinem gefallen. – Könnte ich wohl eh nicht, bin ich zu ehrlich für. Nun aber los, hier meine kleine Zusammenfassung und mein persönliches Fazit zum Buch.

Hypnobirthing- Meditation- entspannte Geburt

Zusammenfassung Hynobirthing Buch

Das Buch umfasst 305 Seiten plus Bibliographie. Eine Audio CD ist auch dabei, auf dieser befinden sich geführte Meditationen bzw. Entspannungsübungen. Im Buch geht es nach Vorwort, Einleitung und co dann auf  Seite 27 so richtig los. Aber was heißt das?

Ich muss sagen, dass die erste Hälfte des Buches für mich zwar „nice to have“ aber nicht zwingend nötig war. Es geht viel um die Geschichte der Geburt, wie sich der Umgang mit Gebärenden und die Wahrnehmung der Geburt in den Jahrhunderten verändert hat. Und natürlich darum auf welchen Annahmen die Hypnobirthing Methode basiert und wie sie entwickelt wurde und sich weiter entwickelt hat. Der Augenmerk ist sehr darauf gerichtet zu zeigen, dass die Entbindung etwas positives ist und wir als Schwangere keine Angst davor haben müssen und sollten – denn Angst ist kontraproduktiv. Wie gesagt, spannend zu wissen und gut immer wieder das positive aufgezeigt zu bekommen. Gerade wo im Alltag eine Geburt doch oft eher mit starken Schmerzen assoziiert wird. Aber letztlich noch nicht die Hilfe für die Geburt selbst, die ich mir erhofft habe.

Ab Seite 139 kommt dann aber genau das. Von Auswahlmöglichkeiten die wir als Eltern haben, wo und wie wir unserem Kind auf die Welt helfen wollen. Über verschiedene Atem- und Entspannungstechniken bis hin zu Positionen wird alles aufgegriffen und erklärt. Abschließend ist dem Buch noch eine Art Wunschzettel angefügt. Diesen können werdende Eltern als Vorlage nutzen für ihren ganz eigenen Geburtsplan, oder ihre eigenen  Geburtswünsche.

 

Fazit

Das Buch über Hypnobirthing ersetzt, wie auch eingangs in diesem erwähnt definitiv keinen Hypnobirthingkurs. Außerdem ist es etwas verwirrend, dass Entbindungsoptionen bzw. Geburtshelfer genannt und beschrieben werden, die es so in Deutschland nicht gibt. Aber dafür ist es eben auch kein ursprünglich deutsches Werk. Trotzdem finde ich es absolut lesenswert und hilfreich.

Zum einen wird die Geburt in ein wirklich anderes Licht gerückt und zum anderen erklärt es allein den Hypnobirthing Begriff als solchen wirklich gut verständlich. So kann mit Vorurteilen oder Ängsten aufgeräumt werden . Die verschiedenen Atem- und Entspannungstechniken, sind etwas was ich nun tatsächlich regelmäßig übe. Denn ich bin mir sicher, dass sie mir eine große Hilfe sein können. Perfekt finde ich die ergänzende CD, denn diese hilft mir persönlich im Alltag das entspannen „auf Knopfdruck“ zu üben. Ich werde sie mir als „back up“ wohl auch in die Tasche für die Geburt stecken um falls nötig auch da dann sind Art Anleitung dabei zu haben, wenn ich selbst vielleicht die Ruhe verliere.

 

Achtsam mit mir selbst, Familie, Schwangerschaft

Geburtshausbericht – wo Baby Nummer 2 geboren wird.

Nach der Geburt des kleinen Bären war relativ schnell klar, dass ich unzufrieden war. Mit den Möglichkeiten die ich nicht hatte, mit der Betreuung und resultierend daraus auch mit den ergriffenen Maßnahmen. Recht lange war diese Unzufriedenheit recht abstrakt, denn mir war keine Alternative bewusst. Eine Hausgeburt ist mir persönlich zu unsicher, da der Weg, falls eben doch was ist recht weit ist. Seit nun etwa einem Jahr formte sich aber langsam immer mehr der Gedanke in einem Geburtshaus entbinden zu wollen und ganz wichtig, es aus eigenem Sicherheitsbedürfnis auch zu können und mich dabei wohl zu fühlen.

Geburtshausbericht
Vor der Tür des Geburtshauses in der 16. Schwangerschaftswoche. Mein erster Termin.

 

Meine Gründe für eine Entbindung im Geburtshaus

Ich hatte es ja bereits angesprochen. Mir war eine Hausgeburt zu unsicher. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich an dem Können und der Einschätzung der Hebmme zweifle. Es ist nur einfach so das es selten, aber eben doch manchmal zu Verlegungen kommt. Ich hab das ganze recht nüchtern durch gerechnet – bis bei und nach Alarm ein RTW ist dauert es 10 Minuten mindestens. Und der braucht selbst mit Sonderrechten zum nächsten Krankenhaus mit Kinderklinik gut 25 Minuten. Nein das war mir tatsächlich einfach zu lang. Das Geburtshaus ist in der Stadt, von Alarm bis in die Klinik dauert es dort nicht mehr als 20 Minuten, das ist mit meinem Sicherheitsbedürfnis einfach deutlich besser zu vereinbaren.

Aber warum nicht wieder ins Krankenhaus? Einfach ein anderes? – Nein. Es ist ziemlich egal wo, die Hebammen sind in jedem Kreißsaal unterbesetzt. Ich möchte nicht darauf spekulieren, dass eventuell am Tag der Entbindung wenig los ist, so dass ausreichend Zeit für eine Adäquate Betreuung bleibt. Was ich mir wünsche ist eine 1 zu 1 Betreuung. Auf die habe ich regulär im Krankenhaus quasi keine Chance. Außerdem möchte ich, dass mir die Möglichkeiten offen stehen und ja aktiv angeboten werden. Zum Beispiel möchte ich dieses Mal unbedingt in die Wanne. Dazu bekam ich beim Bären nicht die Möglichkeit. Und ich erwarte, dass Alternativen wie Massage, Akkupubktur, Homöopathie und co dem Griff zum Schmerzmittel vorgezogen werden. Irgendwie war das auch mi Krankenhaus damals mein Gedanke. Aber sagen wir mal so, ich hätte es besser wissen müssen.

Abgesehen von den ganzen Punkten möchte ich mich wohl und geborgen fühlen, eben ein bisschen wie zuhause. Das ist im Krankenhaus für mich einfach nicht möglich. Und tatsächlich für die meisten anderen werdende Mütter auch nicht. Gemütlichkeit erzeugen die farbigen Wände in der sterilen Umgebung kaum und der Geruch nach Desinfektionsmittel ist einfach nicht sehr heimelig.

 

Geburtshausbericht- wie es mir gefallen hat.

Das Geburtshaus befindet sich bei uns in einer kleinen Altbauvilla. Es gibt einen Wintergarten mit Blick in den kleinen dazugehörigen Garten. Weiterhin befinden sich im Erdgeschoss zwei Kursräume, ein Untersuchungsraum sowie eine kleine Küche. Nach dem Betreten würde ich geben die Schuhe aus zu ziehen, alternativ wurden mir warme stoppersocken angeboten. Es fühlte sich direkt an wie ein heimkommen. Über eine   breite Treppe sind wir dann ins Obergeschoss gekommen. Dort gibt es neben einem „Gäste“ und ein nem Mitarbeiter Bad einen weiteren Untersuchungsraum sowie zwei verschieden gestaltete Geburtsräume. Beide Geburtsräume haben ein direkt angeschlossenes Badezimmer, so muss während der Entbindung die Frau nicht erst über den Flur zur Toilette gehen. In beiden Bädern befinden sich ausreichend große Wannen um darin zu entspannen oder auch zu entbinden. Über der Wanne hängt in beiden Bädern ein Tuch zum reinhängen, ebenso im Zimmer Ansich. Auch finden sich in beiden Zimmern wunderschöne große Betten mit vielen Kissen und natürlich die obligatorische Wickelkommode mit Wärmelampe, Waage und allem was später zur U1 benötigt wird. Die beiden Räume unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Farbe, während der eine in einem Orange/Apricot eher warm gehalten ist und eine ovale Wanne besitzt, ist der andere in Grau und Türkies eher kühl und hat eine 4eckige Wanne. In letzteren Raum habe ich mich, wohl vor allem wegen der Farben direkt verliebt. Direkt nach dem Betreten war klar: ja, hier möchte ich entbinden.

 

Die Betreuung

Während der Schwangerschaft gehe ich nur zu den drei großen Ultraschalluntersuchungen sowie dem Glucose Test zum Frauenarzt. Die anderen Vorsorgeuntersuchungen werden von der Hebamme im Geburtshaus gemacht. Das ist gut und sinnvoll, damit wir uns gut kennenlernen und ich mich im Geburtshaus auch wirklich bald wie zuhause fühle. Außerdem hat so die Hebamme, die auch die Geburt begleitet gleich einen überblick über den Verlauf der Schwangerschaft. Drei Vorsorge Termine im Geburtshaus sind übrigens Pflicht, wie der Rest aufgeteilt wird obliegt jedem selbst.

Ab der 37. Woche hat die betreuende Hebamme bis zur 42. Woche Rufbereitschaft. Das heißt ähnlich wie bei einer Hausgeburt wird die Hebamme angerufen wenn es los geht. Der Unterschied ist, dass sich dann alle am/im Geburtshaus treffen für die Entbindung. Die Hebamme ist während der ganzen Geburt an deiner Seite, natürlich immer so diskret oder aktiv wie grade nötig. Niemand wird unter der Geburt allein gelassen. Weder die Gebärende, noch der oft viel hilflosere Mann dazu.

 

Möglichkeiten und Grenzen

Im Geburtshaus können alle Möglichkeiten die   Geburt natürlich zu unterstützen und die Schmerzen natürlich zu lindern ausgeschöpft werden. Das Repertoire reicht von der Wanne über Homöopathie, Massage und Ölanwendungen bis hin zur Akkupunktur. Was es im Geburtshaus nicht gibt, sind „harte“ Schmerzmittel. Diese wirken sich in einigen Fällen auf den Geburtsverlauf und/oder das Kind aus und das ist nicht erwünscht.

Dafür wird die natürliche Entbindung unterstützt. Viel stehen oder Hocken, entspannen, sanft bewegen. Es wird versucht, dass möglichst alle Frauen stehend oder hockend entbinden, denn dies ist die anatomisch günstigste Position. Niemand wir hier zum entbinden auf den Rücken gezwungen. Sollte der Damm unter der Geburt  reißen, so kann er im Geburtshaus genau so wie auch im Krankenhaus genäht werden.

Es gibt außerdem kein dauerhaftes oder ständiges CTG. Natürlich wird immer mal wieder nach den Herztönen geschaut, aber bei weitem nicht so wie im Krankenhaus, wo ich teilweise das Gefühl hatte, das CTG nie mehr los zu werden. Eine Verlegung ins Krankenhaus passiert unmittelbar, wenn Gefahr für Mutter und/oder Kind besteht. Ist aber auch sonst möglich, wenn die Gebärende feststellt, dass sie das doch unbedingt möchte und ohne Schmerzmedikation nicht schafft.

 

Finanzielle Belastung

Die Geburt als solche wird auch im Geburtshaus von der Krankenkasse finanziert. Damit haben wir als Kunden auch gar nichts zu tun, das wird direkt von Hebamme und Krankenkasse abgerechnet. Ein Kostenpunkt den es im Krankenhaus nicht gibt ist allerdings die Pauschale für die Rufbereitschaft. In unserem Geburtshaus beträgt sie 500 Euro. Das ist aber immer unterschiedlich, daher fragt dort unbedingt nach. Die Krankenkassen stellen ihrerseits meist ein gewisses Budget für „sonstige Schwangerschaftsleistungen“ zur Verfügung. Wie hoch das ist variiert von Kasse zu Kasse, aber dieses Budget kann auch zum (Teil-)Finanzieren der Rufbereitschaftspauschale genutzt werden. Allerdings muss das Geld dafür erst ausgelegt werden und kann dann von der Krankenkasse zurück geholt werden. Bei uns zahlt die Krankenkasse zum Beispiel 250,- Euro, somit ist die Hälfte schon mal abgedeckt. Weiter werden wir uns zur Geburt statt unnötigem Zeug einfach Geld wünschen. Ihr seht, es ist also finanziell absolut machbar.

Geburtshaus

Achtsam mit mir selbst

#6 – 1000 Fragen an mich Selbst – eine Kolumne auf dem Weg der Selbstfindung

Heute habe ich mir was vorgenommen, ich habe mich selbst, auf mich zu achten in der letzten Stressigen Zeit etwas vernachlässigt.
Daher nehme ich mir heute, wo der Bär Oma Vormittag hat bewusst Zeit für mich. Ich bin euch und vor allem mir selbst noch einige Fragen schuldig, die mir helfen sollen mich wieder selbst mehr zu achten. Also legen wir los, mit einer Tasse Kaffee, gemütlich auf dem Sofa möchte ich euch un mir nun wieder Rede und Antwort stehen. Ein weiterer Teil der1000 Fragen an mich Selbst reihe folgt.

Frage 181 bis 240 von 1000 Fragen an mich selbst

181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?
Manchmal ja. Ich finde es immer wieder toll und bewundernswert wie Autak viele Familien früher gelebt haben. Gemüse wurde selbst angebaut und geerntet. Man hatte eine Hand voll Kühe für die Milch, Hühner die Eier legten und einige Schweine die 1-2 Mal im Jahr geschlachtet und eingekocht wurden. Ehrlich das bewundere und beneide ich zum Teil.
Andereseits gibt es viele Dinge, und Annehmlichkeiten heute, auf die ich unter keinen Umständen verzichten wollen würde. Das Fazit ist also mal kurz zurück versetzen? Klar. – Aber auf dauer? Nein Danke.

182: Wie egozentrisch bist du?
*googelt egozentrisch*

183: Wie entspannst du dich am liebsten?
In der Badewanne mit Kerzen und einem Buch.

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja. Vor allem eben seit ich Mutter bin. In vielen Dingen ist man einfach nicht mehr so unbedarft und vor allem auch nicht mehr so flexibel. Viele Freundschaften haben sich dadurch merklich abgeflacht. Es zählen plötzlich andere Dinge im Leben. Das ist grundsätzlich in Ordnung, grade bei der Feuerwehr vermisse ich aber manchmal den Anschluss sehr.

185:  Worüber grübelst du häufig?
Über so viele Dinge, dass es den Rahmen sprengen würde, alles hier auf zu zählen.

186: Wie siehst du die Zukunft?
Erst einmal grundsätzlich positiv.

187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Bei der Feuerwehr, schätze ich. Da wir uns dort kennen gelernt haben. Von mir “überzeugen” konnte ich ihn aber vermutlich eher durch unsere langen, langen Chats bei ICQ (wer kennt’s noch?)

188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Meiner Mama, das lässt sich nicht leugnen.

189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?
Am liebsten in Ruhe auf dem Sofa, mit einem guten Film, einem Sekt oder Wein und Knabberkram. Aber bitte nicht allein. Gern mit Mann oder bester Freundin.

190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Grundsätzlich bin ich ein unabhängiger Mensch. Ich kann mir meine Meinung gut selbst bilden und stehe für meine Werte ein.
Zur Zeit ist es vor allem ein Finanzieller Aspekt, der mich als Hausfrau und Mutter abhängig macht, von meinem Mann. Aber auch die Zeit geht vorbei. Und es ist in Ordnung so wie es ist.

191: Ergreifst du häufig die Initiative?
Tendenziell nein. Ich warte lieber ab, ob er jemand anders tut.

192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An die Hündin, mit der ich aufgewachsen bin. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, ihre Treue und alles was sie mit uns ausgehalten hat.

193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?
Hat man die jemals genung? Es ist ja immer die Frage, genug für was?

194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?
Nein, ich glaube, dass wir eines Tages, wenn die Kinder aus dem Haus sind noch mal in ein kleineres Haus oder eine Wohnung umziehen werden.

195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Eigentlich nicht. Aber sie sollte konstruktiv sein. Dann nehme ich sie mir durchaus zu Herzen und versuche etwas zu verändern.

196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein.

197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Zu selten. Oft steht das Müsste, sollte und könnte mir im Weg. Aber ich arbeite dran.

198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?
Vermutlich über mich selbst, das kann ich am Besten. Aber genau weis ich es nicht mehr.

199: Glaubst du alles, was du denkst?
Nein. Dafür denke ich, vor allem vor dem einschlafen zu viel verwirrende, komische, absurde Dinge.

200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Ganz klar unsere Hochzeit.

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Flüchtig. Wir reden gern kurz mit einander, aber kaum mehr als den üblichen Smalltalk.

202: Hast du oft Glück?
Bis vor einiger Zeit hätte ich ganz klar mit Nein geantwortet… aktuell überdenke ich diese Antwort noch mal.

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Auf diese Frage habe ich leider keine Antwort.

204: Was machst du anders als deine Eltern?
Puh, vieles. Allem voran, das ich mein Kind nicht zu etwas erziehen/formen möchte.

205: Was gibt dir neue Energie?
Schlaf, jede menge Schlaf. Und Wertschätzung.

206: Warst du in der Pubertät glücklich?
Nein.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
In der Nacht, als ich meinen Sohn 2016 auf die Welt gebracht habe.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Allgemeine Sorgenfreiheit in allen Bereichen. Meine Tagträume sind gern wie in Zuckerwatte und dadurch leider auch meist absolut unrealistisch.

209: Blickst du dich oft um?
Ja – ich neige zu Verfolgungswahn

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Hm…

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Den Elenden Haushalt … der ist so ungeliebt, keiner will ihn machen, weder Er noch ich.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?
oh, ähm. Ich weis nicht so recht. Vermutlich darauf schöne Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Meine beste Freundin aus der Grundschule und der Sek 1. Irgendwann ging es auseinander. Schade. Eigentlich würden wir uns glaube ich auch heute noch verstehen.

214: Wie gehst du mit Stress um?
Ich ignoriere ihn. Auf der Arbeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass alles Andere kontra produktiv ist. Nur selbst ruhig weiter zu machen, eins nach dem Anderen, hilft wirklich.

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Ja, ich gebe mich oft stärker und abgeklärter, meist zum Eigenschutz.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?
Ich fürchte ich bin im Temperament ähnlich. Lange ruhig, und irgendwann knallt es dafür richtig. ob das gut ist?
Eher nicht.

217: Kann man Glück erzwingen?
Nein.

218: Welcher Streittyp bist du?
Ich fürchte ich muss mir eingestehen, dass ich da ziemlich aufbrausend bin. Aber was gar nicht geht, ist ohne Versöhnung auseinander zu gehen.

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nein. Ich brauche etwa 1 Stunde zum “wach werden”.

220: Wie klingt dein Lachen?
Ich finde es nicht schön, und echt laut. Aber Geschmäcker sind ja unterschiedlich.

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Nein, wie Liebe auf den ersten Blick auch nicht. Ich kann leute auf den ersten Blick sympatisch, hübsch , sexy und begehrenswert finden. Alles andere kann sich aber nur entwickeln.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Ja, zwangsläufig weil ich sonst einfach auch nichts und niemandem mehr gerecht werden kann.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Ja. Vermutlich sogar mehr als ein mal. Gott sei dank hat es sich immer recht schnell erledigt.

224: Steckst du Menschen in Schubladen?
Unterbewusst sicher noch viel zu oft, aber ich gebe mir seit meiner Pubertät Mühe das nicht zu tun.

225: Welches Geräusch magst du?
Meeresrauschen – voll klassisch.

226: Wann warst du am glücklichsten?
In der Sekunde in der mir mein Sohn auf den Bauch gelegt wurde, nach seiner Geburt.

227: Mit wem bist du gern zusammen?
Meiner Familie und unseren guten und besten Freunden.

228: Willst du immer alles erklären?
Ja. Und oft will es einfach aber gar niemand erklärt haben.

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
hmm….

230: Was war deine größte Jugendsünde?
Ich fürchte da gab es zu viele. Fangen wir vielleicht mit dem frühen Alkoholkonsum an…

231: Was willst du einfach nicht einsehen?
Dass das Leben nicht gerecht ist.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Das ich dem Gasprüfer, als er unseren Gaszähler ablesen wollte früher erklärt habe, dass ich ihn nicht rein lasse, da wir mit Wasser und nicht mit Gas heizen.
Das führt heute noch, immer wieder zur allgemeinen Belustigung.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?
Meine Hochzeit. Die Zeit fliegt an dem Tag nur so an einem vorbei und das Genießen kommt viel zu kurz.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Am Liebsten beides … das ist ja das Problem.

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Nein… ich glaube das wäre mir eine zu große Last. Sicher hätte ich bei der ein oder Anderen Sache mal lust darauf, aber allgemein, lieber nicht.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ja. Und leider gehe ich trotzdem oft, bewusst drüber hinweg und bereue es hinterher.

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ich hab mal mit dem Auto nur knapp den Baum auf dem Weg in den Graben verfehlt, also ich würde sagen: Ja.

238: Hast du einen Tick?
Nein.


239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Oh definitiv eine Momentaufnahme.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Meinem Mann… und eventuell meinem Sohn, da bin ich unsicher, ob ich wollen würde das er das so mit erlebt.

Achtsam mit mir selbst

#5 – 1000# Fragen an mich selbst. Eine Kolumne zur Selbstfindung.

Selbstfindung. Selbstliebe. Selbstfürsorge. So große Wörter. Und während ich Urlaub mache schreibe ich trotzdem, oder vielleicht grade deshalb meine nächsten 20 Antworten nieder. Moment mal… 20, sonst habe ich doch immer gleich 40 beantwortet. Ja, stimmt. Aber das ist mein Kompromiss, schreiben trotz Urlaub, aber dafür nur die Hälfte. Dafür gibts dann beim nächsten mal gleich 60 Antworten für euch. So genug Geplänkel, auf geht es. Die Fragen erwarten uns.

1000 Fragen an mich selbst

#1000 Fragen an mich selbst Frage 161-180

#161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Eigentlich ganz klar Hundetyp. Trotzdem steht es bei uns 4 zu 0 für sie Samtpfoten. Wie das kommt ist eine deutlich zu lange Geschichte. Das braucht einen eigenen Blogbeitrag.

#162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Ich rede mit ihm. Klingt komisch aber ich kann sehr schweigsam sein, wenn ich Menschen nicht mag.

#163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?
Appetit. Das ist definitiv auch der Killer meiner Figur. Wenn ich hungrig bin aber auf nichts bestimmtes Appetit habe, dann esse ich aber umgekehrt wenigstens auch nicht.

#164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Regelmäßig, jeden Freitag bei meiner Mawiba Stunde.

#165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Ich weis nicht… ich denke jeder Mensch ist so  individuell, in so vielen kleinen Punkten, dass ich diese Frage nicht wirkich beantworten kann.

#166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
Puh … ähm…

#167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?
Nein, nie. Spätestens um 2 liege ich schnarchend auf dem Tisch wenn ich nicht vorher gehe. Nichts Nachteule.

#168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
Leiser von Lea  – absoluter Ohrwurm der letzten Zeit.

#169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Auf jedes. Zumindest fast. Ich hasse telefonieren und ohne Plan geht da gar nichts.

#170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Als der kleine Bär geboren wurde.

#171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Meinem Sohn, Mann und unseren besten Freunden.

#172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
”Wenn du dich selbst nicht liebst, wirst du die Liebe anderer niemals als echt empfinden.”

#173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?
Strand und Cocktails. Seit zwei Jahren keinen  Cocktail trinken hinterlässt offensichtlich seine Spuren.

#174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?
Nach Vanille.

#175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Keine. Zumindest keine, an die ich mich erinnern kann. Ich sehe Kritik grundsätzlich lieber als Chance an ihr zu wachsen.

#176: Wie findest du dein Aussehen?
Ich bin ganz zufrieden. Ich hadere nicht damit.

#177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Ich gebe mir Mühe, aber es fällt mir schwer.

#178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Ich habe grundsätzlich kein Probelm damit, würde es aber nie leichtfertig tun, nur bei ausreichendem Leidensdruck. Daher für mich in der aktuellen Situation nicht vorstellbar.

#179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
Grease. Mindestens 10 mal sogar.

#180: Füllst du gerne Tests aus?
Würde ich das hier sonst machen? – Also die Antwort ist ganz klar ja.

Achtsam mit mir selbst

#1000 Fragen an mich selbst – wer bin ich, und wenn ja wie viele? #4

1000 Fragen an mich selbst. Die beste Chance zu entschleunigen im Alltag voller Termine und Leistungsdruck. Vermutlich hilft euch aber diese Fragerunde mehr als mir selbst, mich besser kennen zu lernen. Denn dank Stilldemenz, kann ich mich grade noch an 3 Fragen aus den vergangenen 120 erinnern. Aber was soll’s. Als kleine Auszeit taugt es alle mal.

Selbstfürsorge

 

Das Brigitte Magazin hat übrigens neulich in einem tollen Comic die Erklärung für unsere Vergesslichkeit geliefert. Es ist die mentale Last die wir tragen. Wir denken für alle mit, uns, die Kinder und den Mann. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Planen und organisieren, versuchen immer alles im Kopf zu behalten was noch erledigt werden muss. Und dann, dann ist es einfach zu viel und wir vergessen. Das Gehirn filtert alles raus was vermeintlich unwichtig ist. Geht’s euch auch so?

So, genug Geplänkel. Nun geht’s aber ans Eingemachte.

#1000 Fragen an mich selbst. 121 bis  160

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Ich würde gern sagen Nein. Aber es wäre wohl gelogen. Liebe ist wichtig. Aber nur von Luft und Liebe lässt es sich eben nicht leben.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Dafür, dass sie mir den Bären so oft abnehmen wenn ich Termine habe.

123. Sagst du immer, was du denkst?

Nicht immer. Es gibt so Momente, da ist es einfach besser oder angebrachter mal den Mund zu halten. Aber meist sage ich es schon, dann halt etwas später.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Nein. Ich lasse den TV gern aus, wenn ich eh nichts bestimmtes sehen mag. Erst recht seit dem der Bär da ist.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Vermutlich den, über die beiden Fehlgeburten.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?

Die kommen ins Sparschwein vom Zwerg.

127. Verliebst du dich schnell?

Nein. Liebe auf den ersten Blick kenne ich nicht. Ich muss immer erst mal wissen was in den Menschen steckt, bevor ich mich verlieben kann. Das geht nicht in 5 Minuten.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

An alles was ich den Tag nicht geschafft und am nächsten zu erledigen habe. Ich weiß, hilfreich ist anders.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Freitag. Der letzte Arbeitstag und das ganze Wochenende liegt vor einem.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Meine praktische Prüfung im Krankenpflege Examen.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Mit keiner. Langweilig oder? Bisher, fällt mir einfach niemand ein der mir ausreichend sympathisch wäre.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Nein… obwohl doch, so mit 10 in „Leon den Slalom Dribbler“ zählt das ?

133. Was ist dein Traumberuf?

Ich bin zu realistisch für sowas. Jeder Beruf hat vor und Nachteile. Aber gern würde ich mit Familien arbeiten.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Nein. Ich versuche grundsätzlich alles erst auf Biegen und Brechen alleine bis das Chaos dann über mir zusammenbricht.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Geschenke. Ich finde es unfair dem gegenüber, der es geschenkt hat.

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Facebook, Instagram, meinen Blog, meine E-Mail, Pinterest und Google.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Ja! Liebe, Zusammenhalt, Spaß, Freundschaft, dass kann alles nicht gekauft werden.

138. Hast du schon mal etwas gestohlen?

Ja.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Gerne aufwändiger. Und am Liebsten keinerlei Fertigprodukte.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?

Sagte ich, dass ich shoppen hasse? Außerdem könnte ich mich einer Minute für nichts entscheiden.

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Canada, USA, Irland, Schweden, Australien, Afrika … ok ihr seht, viele!

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Mich selbst unsichtbar machen.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Als Kind immer, wenn ich mich fälschlicher Weise an einem fremden Bein festgehalten habe, weil ich dachte es gehörte meinem Papa.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Narcotic von Liquido.

145. Wie flexibel bist du?

Auf einer Skala von 1 bis 10 etwa minus 5 – Ich bin einfach absolut durch geplant.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?

Pommes mit Softeis!

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Aufs Handy schauen.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Im Spiegel, finde ich.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Weniger Kalorien, um die nämlich aus zu gleichen müsste ich erfahrungsgemäß 24/7 Sport treiben.

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Nein, nur selten und wenn, dann immer nur im Kopf.

151. Wofür wärst du gern berühmt?

Ich fürchte ich möchte nicht berühmt sein.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Enttäuschend, um nicht zu sagen niederschmetternd.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Ach da es einige…

154. Duftest du immer gut?

Nein. Ich nutze oft Deo ohne Duft und vergesse Parfum zu nutzen.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Seit dem der Bär auf der Welt ist nur noch so 5-10. Vorher waren es immer mindestens 24.

156. Googelst du dich selbst?

Habe ich ein paar mal. Aber eher selten.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammen wohnen?

Ja, ich denke schon.

159. Sprichst du mit Gegenständen?

Ja. Sogar oft.

160. Was ist dein größtes Defizit?

Ich traue mir selbst zu wenig zu.