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FamilieKolumne

Einer schreit immer – Kolumne über Mutterschaft Teil 2

Komune über Mutterschaft - einer schreit immer!

Einer Schreit immer, so ist das doch bei Müttern. Also zumindest bei denen mit mehreren Kindern.
Oder?
Mutterschaft ist wie eine Achterbahnfahrt. Nach dem Hoch folgt das Tief und während wir uns grade vom kurvigen Weg bergauf erholt haben, rasen wir schon wieder mit 100 Sachen in der Minute gen Boden der Tatsachen.
Über diese Achterbahnfahrt der Mutterschaft möchte ich euch in meiner neuen Kolumnen Reihe berichten. Lustig. Manches mal überspitzt, aber niemals realitätsfern. Inspiriert von meinen Erlebnissen und denen befreundeter Eltern.

Ein Ticket mit dem Mecker Zug in die Heul-Schlucht bitte.
Vielleicht mit Zwischenstopp am Wut Berg? Denn ganz ehrlich, wenn ich traurig bin, schlägt das gerne mal in Wut um.
Aber wir sollten den Freuden Gipfel und das Kuscheltal mit Liebesfeuerwerk keinesfalls auslassen.
Gestatten Frau Mutter herself schreibt ab heute für euch über ihr Leben und ihre Mutterschaft.
Realität oder Fiktion? Vielleicht auch etwas überspitzt? Entscheidet selbst!
Wollen wir los legen?
Dann einsteigen und Türen schließen, Taschentücher bereit halten (vor lachen oder weinen?)und auf geht’s.
Ihr habt den Anfang verpasst? Kein Problem, den ersten Artikel der Kolumne findet ihr hier: Einer schreit immer Kolumne über Mutterschaft Teil 1

Einer schreit immer … um mich zu wecken.

Heute morgen wurde ich um viertel vor 7 geweckt, das mag quasi fast nach ausschlafen klingen. Aber eben auch nur, wenn keiner weiß, dass der Schlaf alle zwei Stunden durch „wäh wäh wäh“ vom Baby oder „Mama pipi „ vom Toddler unterbrochen wurde. Kompletten Schlafzyklus? Kenne ich seit 4 Jahren nicht mehr. Aber irgendwann wird das sicher besser… also, vielleicht wenn alle Kinder in der Schule sind – oder so.
Zurück zum Wecken.
Ich bin ja eher so Marke Morgenmuffel.
Kaffee.
Kippe.
Klappe halten.

Meine sanfte Wecker Melodie habe ich allerdings gegen die schrille Stimme meines 3,5 jährigen „Mama aufdehn‘ ich will bieln“ getauscht. Und manchmal spüre ich das „Boah, halt die Fresse!“, schon auf meiner Zunge, nur damit ich es kurz darauf stöhnend runter schlucke.
Kann er ja nicht für, das kindliches Verhalten frühs so völlig konträr zu meiner Laune verläuft.
Das erste was ich meinem Sohn als er mobil wurde darum beigebracht habe, war die Kaffeemaschine zu bedienen.
Fürs ans Bett bringen reicht’s nicht- und Kippen gibts seit der Schwangerschaft auch nicht mehr – aber hey es ist ein
Anfang!
Leider will er danach dann trotzdem direkt spielen. Völlig unverständlich für mich. Ist aber leider so.

Ist übrigens dann auch der heimliche Grund, warum wir zwei haben… damit die beiden spielen gehen und wir weiter im Bett liegen können.
Ratet mal wie gut das klappt?
Ahahahaha… genau, gar nicht sozusagen.
Dank Kindern erlebt man Tage – und insbesondere Wochenenden einfach so viel länger.
Aber immer dann, wenn ich wehmütig an „hell, dunkel, hell, dunkel – Montag“ denke, dann teilt der große Zwerg sein Überraschungsei mit dem kleinen Zwerg. Oder kuscheln sich beide im Bett an mich und schlafen doch noch mal ein.

Einer Schreit immer - mindestens um mich zu wecken. Kolumne einer Mutterschaft Teil 2

Liebe ist krasser als Morgenmuffeligkeit…

Jetzt mal im Ernst, wer von euch hätte denn bitte vorher gedacht, dass man soooo krass lieben kann?
Ich mein, ich dachte mit 14 mal ich geh kaputt, weil die Frau die ich wollte, nicht mich wollte. Und jetzt … jetzt lässt die Vorstellung länger als 24 Stunden meine Kinder nicht zu sehen mein Herz zersplittern. Egal wie sehr ich meinen Mann liebe, aber für die Kinder würde ich ihn ohne mit der Wimper zu zucken verlassen.
Wenn wir Mütter werden, dann scheint plötzlich eine Schleuse auf zu gehen, hinter der sich ein Berg ungeahnter Emotionen verbirgt. Allen voran LIEBE! Und die Überschwemmen einen dann einfach mal so richtig. Nach der Geburt von Großen Zwerg war das dann so:
Baby bei mir: *heul* dieses süße baby
Baby bei Papa: *heul* dieser tolle Papa… nahtlos abgelöst von *heul* ich will mein Baby zurück.
Ja, wirklich.
Durch die Kinder ist so viel mehr Liebe in mein Leben getreten.

 

Wenn euch die Kolumne gefallen hat, freue ich mich wenn ihr noch in andere Artikel rein lest:

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