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Familie

Farben sind für alle da – ein Plädoyer für Vielfältigkeit

Farben sind für alle da.

Farben sind für alle da?!
“Back to Black”, “Abgefüllt und mit genommen” … aufreger Slogan scheinen sich aktuell wieder zu häufen. Besonders ins Auge gestochen ist mir kürzlich die Aussage “Schminke ist für Frauen”.
Und wie ist das mit Farben und Kleidern?
Traurig, dass wir im Jahr 2019 darüber wirklich noch diskutieren müssen. Traurig, dass Diversität in den Köpfen noch immer nicht angekommen ist. Und traurig auch, dass ich mir als Mutter eines Sohnes mit langen Haaren darüber ernsthafte Sorgen machen muss.
Wir mein Kind später ausgelacht, gehänselt oder gemobbt?
Wird er sich verändern um sich anzupassen auf Kosten seines selbst?
Ich finde, Farben sind für alle da … wie so vieles Anderes auch.

Was ein Mädchen vermeintlich sagen würde…

🍭„Mama, ich wünsche mir eine Puppe, die weint und die Augen zu machen kann.“
🍭„Mama, ich möchte heute das Pinke Shirt mit Sky anziehen.“
🍭„Heute möchte ich die Pferdehose, Mama!“
🍭„Wenn ich meine Haare so schüttle, guck mal Mama, dann fliegen die so schön!“
🍭„Die Lila Schuhe will ich, wie meine Freundin!“
🍭“Lisa soll mich auch schminken, bitte.“

Was ein Junge vermeintlich sagen würde …

🍬„Ich möchte endlich wieder Trecker fahren, mit Papa!“
🍬„Mama, können wir mal wieder Löcher bohren?“
🍬„Ich möchte Feuerwehrmann werden.“
🍬„Jetzt bin ich ein Tiger raaarrr!“
🍬„Ich möchte noch mehr Dinosaurier haben, Mama. Solche großen!“
🍬„Boah! Mama, solche Autos sind meine Liebsten. Ich will auch mal Rennauto fahren.“

Für merh diversität und Akzeptanz - Farben sind für alle da!

Du darfst sein wer du willst, weil wir dich lieben wie du bist.

Mit Absicht „gender mäßig“ geordnet, aber die Aussagen stammen alle vom Bären.
Meinem wundervollen Sohn.
Mit „langen“ Haaren, lila Schuhen und am Liebsten rosa glitzer Shirt im Tunika Schnitt.
Meinem Sohn der wenig Dinge mehr liebt als Trecker und Feuerwehr.
Meinem Sohn, der einfach er selbst sein darf. Dessen Aussagen und Wünsche ich respektiere, einfach als seine eigenen. Ganz egal welchen stereotypen die Gesellschaft sie gern zuordnen möchte.
Mein Sohn darf sich schminken und Kleider tragen, wenn er das möchte.
Er bekommt zu Weihnachten die gewünschte Puppe.
Er darf weinen und über seine Gefühle sprechen.
Die Tatsache ob mein Kind einen Penis oder eine Vagina hat beeinflusst nicht, wie es aufwächst. Wie es von mir behandelt wird Welche wünsche ich erfülle oder nicht.
Mein Kind darf sein wie es ist.
Und werden, wie es sein will.
Heterosexuell und geschminkt.
Homosexuell und bärtig im Cowboy Look. Oder andersrum, oder ganz anders.
Und eigentlich ist es mehr als peinlich, dass wir im Jahr 2019 DA immer noch drüber reden müssen.
Aber ja, das müssen wir. Solange ich die eingestellte (Kinder-)Kleidung in Portalen noch einem Geschlecht zuordnen muss. Solange in der Flohmarkt Gruppe noch nach einer Jacke in „Jungsfarbe“ gesucht wird. Solange Jungen im
Kleid oder mit langen Haaren ausgelacht werden.
Oder ein großes Magazin sich öffentlich gegen Schminke bei Männern ausspricht.

Was auch noch interessant sein könnte:

“Du bist gut wie du bist.”, warum uns dieses Mantra im Alltag helfen kann lest ihr, wenn ihr hier klickt. Auch mit Akzeptanz verknüpft ist das Thema Lob, einen Artikel zum Thema, warum Lob in der Kindererziehung nicht nötig oder hilfreich ist findet ihr hier.

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