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Achtsam mit der UmweltFamilie

Queridoo Fahrradanhänger Vergleich

Durch die Tatsache, dass unser zweites Auto das letzte halbe Jahr gefühlt nur in der Werkstatt verbracht hat, mussten wir nach einer Alternative Ausschau halten, die es mir ermöglicht, trotzdem zu meinen Kursen zu kommen. Ein E-Bike und passender Anhänger für die Kinder war die naheliegende und praktikable Lösung. Im online Vergleich bin ich schnell zu dem Schluss gekommen, dass Queridoo ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat und  für unsere Zwecke wohl die beste Lösung ist. Die Frage die blieb: welches Modell ist das richtige für uns?

Die Lösungsfindung war einigermaßen aufwändig, da ich keine Seite finden konnte die die drei Modelle Kidgoo 2, Sportrex 2 und Speedkid 2 miteinander vergleicht. Ich habe diesen Vergleich nun erstellt und teile ihn in dem Artikel hier mit euch.


Tabellarischer Vergleich – Grundsätzliches

Um überhaupt die Eigenschaften der verschiedenen Anhänger objektiv beurteilen zu können, findet sich im Folgenden ein tabellarischer Vergleich. Ich hoffe ich habe hier alle wichtigen Punkte bedacht.

Tabellarischer Vergleich Queridoo Fahrradanhänger
queridoo fahrradanhänger vergleich

Erfahrungswerte – der subjektive Vergleich

Ich bin in der Glücklichen Position in meinem Umfeld alle 3 Modelle vorzufinden. Dies ermöglicht mir einen recht guten Subjektiven Vergleich. Dennoch sollte hier bedacht werden, dass ich nur berichten kann, was mir persönlich wichtig ist. Für seine individuelle Situation muss letztlich jeder selbst abwiegen.

Speedkid

Den Queridoo Speedkid* gibt es nur als Zweisitzer. Er ist der leichteste und kürzeste Anhänger von Queridoo. Allerdings hat er eine recht hohe Kabine, die entsprechend für mehr Wind Wiederstand sorgt. Ich finde ihn Optisch eher abschreckend und als eigentlicher Fahrrad-Muffel möchte ich mir noch mehr Wiederstand als so ein Anhänger eh schon mitbringt. Weiter ist er der Wagen mit der “spartanischsten” Ausstattung. Das Verdeck besitzt im Vergleich zu den anderen Modellen keinen Sonnenschutz, sondern nur Netz und Regenverdeck. Es sind keine Kopfprotektoren vorgesehen, welche den Abstand von Wagen zur Fahrbahn bei einem Sturz gewährleisten sollen. Und in meinen Augen mit das größte Manko: der “Kofferraum” biete sehr wenig Stauraum.

Sportrex

Der Queridoo Sportrex* ist als Ein- und Zweisitzer zu erhalten. Er wiegt schlappe 3 Kilo mehr als der Speedkid, was man ihm tatsächlich beim schieben schon anmerkt. Das Sonnenverdeck, was in das 3 in 1 Wetterverdeck integriert ist, hat sich als unerlässlich herausgestellt. Und in dem innenliegenden Kofferraum bekomme ich alles mit, was ich mit zwei kleinen Kindern so brauche wenn wir unterwegs sind. Grade wenn wir mit dem Rad allerdings zum Sport fahren und noch zusätzliche Kleidung, zu dem was “man eh so braucht” dabei ist, wird es mehr als eng. Einkaufen mit zwei Kindern im Anhänger ist ehrlich gesagt also eher nicht drin. Die Kofferraumklappe schließt ganz unten am Wagen mittels Klett. Diesen empfinde ich als sehr laut. Wenn die Kinder im Wagen schlafen lasse ich ihn dann lieber geschlossen. Außerdem ist es unter Umständen unpraktisch sich immer soweit runter beugen zu müssen, zum Beispiel wenn das Baby grade in der Trage schlummert.

Kidgoo

Der Queridoo Kidgoo* ist ebenfalls als Ein- und Zweisitzer zu erhalten. Er ist der schwerste unter den Modellen und auch hier merkt man beim Schieben tatsächlich schon wieder den Unterschied zum Sportrex. Das macht das Luftfeder System allerdings wieder wett, was ihn grade für den Transport von sehr kleinen Kindern und/oder auf Feldwegen geeignet macht.
Auch sonst ist der Kidgoo das Modell mit der “Highend”-Ausstattung, neben einer durchsichtigen Tasche auf dem Verdeck, wo sich zum Beispiel ein Handy wasserdicht und sichtbar verstauen lässt, besitzt er auch den größten Kofferraum. Dieser ist komfortabel über eine Klappe erreichbar, welche auf halber Wagenhöhe mittel lautlosen Magnetverschlüssen schließt.
Außerdem wird der Kidgoo (Achtung erst ab Modell 2019) als einziges direkt mit dem Joggingkit ausgeliefert.

Fazit

Während der Speedkid* für uns nicht in Frage haben wir uns nach einigem Überlegen für den Sportrex* entschieden. Der Unterschied zum Kidgoo* ist merklich, vor allem was den Komfort angeht, allerdings war es uns das nicht wert, wenn man den Preisunterschied betrachtet. Der Sportrex reicht für unsere Zwecke und wir sind sehr zufrieden. Wenn es doch mal an Platz im Kofferraum mangelt, nehme ich zusätzlich beim Schieben einfach einen Rucksack mit. Beim Rad fahren, haben wir mit einer Fahrradtasche für Abhilfe gesorgt.

trailermodus queridoo sportrex2

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