Sicheres Familienbett – Schlafen mit Kleinkind und Säugling

—Dieser Beitrag enthält Werbung in Form einer Kooperation mit Zirbenknirps.— Das Thema Familienbett ist in aller Munde. Mal positiv, mal negativ. Aber egal was man persönlich davon hält, wichtig ist vor allem, dass es für alle Beteiligten sicher ist.
Das wiederum ist viel zu selten thematisiert. Sicheres Familienbett, wie geht das eigentlich und was gibt es zu beachten? 

 

Sicherheitsaspekte – wie Bette ich mein(e) Kind(er) sicher in unserem Bett?

Kinder vor allem Säuglinge im Elternbett schlafen lassen, das ist doch viel zu gefährlich.
Das war lange Zeit die allgemeine Auffassung. Den Begriff “Familienbett” gab es zu dieser Zeit gar nicht.
Heute wissen wir, dass das so nicht stimmt. Das Familienbett ist, wenn man ein paar Dinge beachtet genau so sicher, wie als wenn das Kind im eigenen Bett neben dem Elternbett schläft. Und sogar deutlich sicherer, als wenn ein Säugling allein im Zimmer schlafen muss.
Woran liegt das?

Plötzlicher Kindstod (SIDS)

Der plötzliche Kindstod (SIDS) ist ein Phänomen, welches bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 0-3 Jahren auftritt.
Um den 6. Lebensmonat etwa ist das Risiko am höchsten, wenn es nach der Statistik geht.
Aber was genau ist das nun, plötzlicher Kindstod?
Alle Kinder die auf unerklärliche Weise, im Schlaf sterben bekommen diese Diagnose.
Und so wissen wir auch schon um die Probleme, es ist weitestgehend ungeklärt, WARUM das passiert.
Allerdings gibt es Studien, die Risikofaktoren zusammenstellen.
Neben der Überhitzung und der mangelnden Sauerstoffzufuhr spielt demnach vor allem eines eine tragende Rolle.
Die Tiefe des Schlafs.
Je tiefer das Baby schläft, desto höher das SIDS Risiko. – Daher kommt auch die Feststellung, dass Schnullern das Risiko minimiert, denn ein nuckelndes Kind schläft automatisch weniger tief.
Aber auch Kinder die im Elternzimmer schlafen und so anderen Geräuschen und Reizen ausgesetzt sind, sowie die Atmung der Eltern hören, haben einen leichteren Schlaf. Daher ist auch das Co-Sleeping eine SIDS Prophylaxe.

 

Um das Kind aber nun sicher im Elternbett schlafen zu lassen, gilt es einige Dinge zu beachten.
Direkt im Elternbett, ohne Beistellbettchen, sollten nur Säuglinge schlafen, welche gestillt oder gepump-stillt werden.
Dies liegt daran, dass eine laktierende Mutter eine andere Hormonlage und einen leichteren (Ammen-) Schlaf hat, welcher die Sicherheit des Babys garantiert.
Das ist auch der Grund, warum das Baby nur neben der Mutter und nicht zwischen den Eltern schlafen sollte. Der Partner hat diesen leichten Schlaf nicht und könnte unter Umständen so in der Nacht das Baby überdecken oä.

Außerdem sollten, bei einem Familienbett zu viert Kind und Baby nicht nebeneinander liegen, denn ein Kind rollt sich sonst im Schlaf eventuell auf das Baby oder haut/tritt

Selbstverständlich sollte sein, dass ein Familienbetten bei Drogen-, Alkohol- und Medikamentenkonsum tabu ist.
Auch wenn die Mutter stark krank ist, sollte unter Umständen ein extra Bett genutzt werden, da der Schlaf durch hohes Fieber beeinflusst werden kann.
Und auch Raucher gehören aufgrund der Ausdünstungen via Poren und Atmung nicht ins Familienbett.
Sind alle diese Punkte beachtet, steht dem sicheren Familienbetten nichts mehr im Wege.

Familienbett- alle schlafen zusammen. Sicher und geborgen.

Vorteile des Familienbetts

Neben der SIDS Prophylaxe ist das gemeinsame schlafen ist vor allem eins: unglaublich praktisch.
Nach der anfänglichen Unsicherheit kann Mama so in der Nacht mit wenig, oder sogar ganz ohne, Licht das Baby stillen und dabei im optimal Fall direkt wieder einschlafen.
Der Schlafmangel ist in der Regel deutlich geringer, das liegt meist daran, dass zum einen das Familienbett das sicherheits Bedürfnis und den Wunsch nach Nähe von dem Baby erfüllt. Außerdem führt es dazu, dass Mama zum Stillen nicht aufstehen, ja sich meist nicht mal wirklich bewegen muss. So wird das nächtliche Stillen zu etwas, was im Halbschlaf funktioniert. Mit steigendem Alter des Babys kommt es sogar oft vor, dass Mama am nächsten Morgen nicht mal mehr weis, wie oft in der Nacht gestillt wurde- oder wie oft sie wach war. War sie es überhaupt?

 

Komfortaspekte – Wir wollen alle gemütlich schlafen können.

Neben dem Aspekt der körperlichen Nähe zwischen den Eltern, (Leute bitte, da gibt’s doch echt andere Möglichkeiten als das olle Bett) wird vor allem oft ein gewisser Komfort als Grund gegen das Familienbetten genannt.
Ganz plump ausgedrückt ist es meist das Argument “zu wenig Platz”, was da in den Raum gestellt wird.
Und während mit einem Säugling das Schlafen auf 160cm oder 180cm noch recht problemlos möglich ist, wird es tatsächlich mit zunehmender Mobilität oft unbequem.
Die Sitaution sieht dann oft so aus, das 90cm das Kind beansprucht und die Eltern sehen wie sie mit dem Rest zurecht kommen.
Nein, das ist wirklich nicht bequem und sorgt auch nicht für besonders guten schlaf, wenn man mit jeder Bewegung den Partner und/oder das Kind weckt.

Die Lösung ist dabei aber denkbar einfach.
Entweder man baut, sofern handwerklich ausreichend begabt, selbst ein breiteres Bett.
Oder man kauft, wenn ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind, ein extra angefertigtes Familienbett.
Tja – oder man macht es so wie wir – und viele andere durchschnitts Bürger: man baut an.
Die Möglichkeiten sind also vielfältig und es ist so ziemlich für jeden was passendes dabei.

Bett anbauen – und wie?

So simpel wie genial.
Je nach Wunsch oder Bedarf, wird ein Kinder – oder normales Bett neben das eigentliche “Ehe-“Bett gestellt.
Meist gibt es da sogar bei Eba*-Kl.Anzeigen super günstige Angebote in der Nähe, dann muss man nur die Matratze neu dazu kaufen.
Mit etwas Glück findet sich sogar ein Bett, was von vorn herein die gleiche Höhe hat. Alternativ lässt sich diese aber auch durch kürzen der Beine oder Aufbocken an das vorhandene Bett anpassen. Dann muss nur noch eine Verbindung der Betten her, damit es keine tückischen Lücken gibt und voilà – fertig ist das große Familienbett.

Das Beste : ihr seid auch hier je nach euren Möglichkeiten recht variabel. Von 90cm bis 2m Breite könnt ihr ganz individuell anbauen.

Komfort ist wichtig, Sicherheit ist wichtiger. Aber es geht beides.

Unser Familienbett – wir schlafen gemeinsam, sicher und bequem.

Wir haben ein 180cm breites Boxspringbett. Auf meiner Seite haben wir es mit einem Rausfallschutz versehen und so war lange Zeit das Schlafen zu dritt sicher und bequem möglich.
Etwa im letzten Jahr änderte sich das langsam. Der Bär nahm immer mehr Platz in Anspruch, dann auch noch der Babybauch dazu und perspektivisch zwei Kinder.
Das wir erweitern müssen war schnell klar.
Aufgrund der Elternzeit, Renovierung und co war der Gedanke an ein zweites Boxspringbett zum anbauen utopisch – außerdem reicht der Platz nur für weitere 120cm.Wir konnten aber günstig ein Futonbett einer Freundin bekommen, welches wir angebaut und durch die Verlängerung der Beine einfach auf die gleiche Höhe gebracht haben.

Das Bett steht so zwischen Ehebett und Wand, dass eine extra Verbindung der Betten gegen ein auseinander rutschen nicht mehr nötig ist.
Als “Brücke” in der Matratzenlücke dient der ehemalige Rausfallschutz. Er ist unter beide Matratzen geklemmt und mit einer Decke sowie unserer Zirbenholz Bettschlange von Zirbenknirps gemütlich ausgestattet.
So haben wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, die Betten sind ohne potenziell gefährliche Matratzenritze  miteinander verbunden und die Zirbenholzschlange hat ihren perfekten Platz neben dem kleinen Bären.
Dieser neigt zu Pseudokruppanfällen – vor allem in der Erkältungszeit und die Zirbe hat positive Auswirkungen auf Schlaf und Atmung. Besonderes “Gimmick”, die Inhaltsstoffe in Zirbenholz wirken gegen Bakterien und Pilze, so dass auch mein Allergie geplagter Mann etwas davon hat. Tja und ich – ich liebe einfach den Geruch.

Zirbenknirps Bettachlange unser Helferlein gegen Husten und Allergie - für guten Schlaf!

Die Aufteilung im Bett ist wie folgt – mein Mann schläft nach wie vor im Boxspringbett, neben ihm, auf meiner ehemaligen Seite liegt der kleine Bär, so hat er in der Nacht die Möglichkeit sowohl Nähe bei mir als auch bei Papa zu tanken.
Im neuen Bettanbau von 120cm schlafe dann ich. Aktuell mit Babybauch und dann später mit dem Baby zwischen mir und der Wand. Der  mini Spalt zur Wand wir auch noch mit einer Zirbenschlange gefüllt (ja ich bin etwas verliebt in dieses Holz).
Da der Übergang zwischen den Betten fließend ist, kann ich mich aber auch einfach zum Bären mit rüber rollen, wenn er das möchte, oder er kommt zu mir gerollt.
Als Barriere zwischen den Kindern liege ich, beziehungsweise am Abend bevor wir schlafen gehen wird dieser Platz von zwei Stillkissen eingenommen (so zumindest der Plan). Damit es weiter für alle sicher ist.

Unser Schlaf hat sich im übrigen durch die Erweiterung deutlich verbessert.
Nachts wenn der Bär kuscheln möchte, tut er das nachts nun meist mit Papa. Außerdem hat er einfach viel mehr Spielraum sich zu bewegen. Und wird nicht wach, weil das nicht möglich ist.
So schläft er inzwischen von etwa 21 bis 4 Uhr am Stück. Und dann nach Kuscheln und Banane/Trinken noch mal bis 7.

 

Auf meiner Instagram Seite könnt ihr nun bis zum Montag Abend, den 24.09 um 21 Uhr an der Verlosung eines 10,- Gutscheins für Zirbenknirps teilnehmen.

 

Sicher und komfortabel schlafen im DIY Familienbett.

 

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