Sonnenschutz ist wichtig - welche Optionen wir haben:
Familie, Gesundheit

Sonnenschutz ist wichtig – aber mit was?

Es ist heiß. 30 Grad gestern bei uns im Freibad in das wir uns geflüchtet haben. Und dabei ist doch noch nicht mal Sommer. Egal, das Wetter macht was es will, das Gemüse überlebt ohne Gießen nicht und die Sonne brennt vom Himmel. Zwangsläufig kommt da die Frage nach dem Sonnenschutz auf. Zweifelsohne ein wichtiges Thema. Sonnenschutz ist wichtig und nötig, übrigens auch für stark pigmentierte Menschen, denn die Krebserregenden UVA und UVB strahlen treffen uns alle – egal wie braun wir sind. Krebserregend sind sie nicht erst, wenn wir einen Sonnenbrand bekommen.

 

Sonnenschutz: Pest und Cholera?

Krebserregend, das sind auch einige Stoffe in verschiedenen Sonnencremes. Also was ist nun der „richtige“ Weg? Ist es letztlich eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera? Und was ist mit der Herstellung von Vitamin D? Auch das ist wichtig für unseren Köper und unser Wohlbefinden. Aber Sonnencreme verhindert durch das abschirmen der Strahlung auch dies.

Die grobe Antwort ist, dass ein gesunder Mittelweg gefunden werden muss. Das ist bei Erwachsenen und Babys in der Regel einfacher als bei spielenden (Klein-)Kindern. Aber Mittel und Wege finden sich  (fast) immer.

Sonnenschutz ist wichtig - welche Optionen wir haben:

Möglichkeiten des Sonnenschutzes.

Schatten: Die wohl beste Option ist da Aufhalten im Schatten und das Vermiden der starken Mittagssonne. – Selbst im Schatten erreichen uns UVA und UVB strahlen. Wir werden braun, nur eben deutlich langsamer und gesünder. Und unsere Haut produziert weiterhin das wichtige Vitamin D.

UV Schutz Kleidung: Inzwischen gibt es etliche Anbieter von spezieller UV Schutz Kleidung. Sogar für erwachsene. Von Hüten, über Shirts bis hin zu Anzügen gibt es alles was das Herz begehrt. Die Kleidung hat idR. einen Lichtschutzfaktor von 50+, wo die Kleidung getragen wird benötigen wir keine Sonnencreme, am restlichen Körper schon. Die Kleidung ist synthetisch und durch den hohen LSF ist das bilden von Vitamin D sehr sehr eingeschränkt.

Wolle-Seide Kleidung: Die UV-Schutz öko Version. Aus natürlichen Materialien und wunderbar Temperaturegulierend ist Kleidung aus einem Wolle-Seide Gemisch. Sie hat einen LSF von etwa 30. Im Gegensatz von z.b Baumwolle oder Leinen die grade mal einen Schutzfaktor von 5-10 aufweisen. Bei einem Schutzfaktor von 30 erreicht immernoch ausreichend Strahlung unsere Haut um Vitamin D zu bilden.

Öle: Es gibt eine Reihe von natürlichen Ölen, die einen LSF haben. Dieser ist aber in der Regel nicht/kaum ausreichend. Einzig Himbeeröl kann mit einem LSF von etwa 30 mit halten. Dies ist allerdings nicht Überall zu bekommen.

Sonnencreme: Hier gibt es auf dem Markt so einige. Die meisten, vor allem günstigen Sonnencremes sind allerdings voll von Chemie, Nanopartikeln und Mirkoplastik. Puh, abgesehen das einiges davon in Verdacht steht ebenso Krebserregend zu sein, wie die UV-Strahlung, sind das auch alles Dinge die ich weder mir noch meinem Kind auf die Haut schmieren möchte.

Die beste Option sind da grundsätzlich die mineralischen Sonnencremes, ohne Chemie. Außerdem empfiehlt es sich vorher zu schauen ob mikroplastik und Nanopartikel in der Creme enthaltenen sind. Am einfachsten geht das z.b mit der App Code-Check. Meiner Recherche nach, ist die Sonnencreme von Eco cosmetics die mit den wenigsten (diskutierten) Inhaltsstoffen, das ist etwas was mir persönlich wichtig ist, daher empfehle ich auch nur die.  – Achtung mineralische Sonnencreme weißelt immer etwas, das liegt daran, dass der Schutzfilm auf der Haut liegt. Das ist richtig und wichtig, denn dies zeigt das die Partikel so groß sind, dass sie nicht aufgenommen werden. Dennoch finde ich, dass sich die Creme gut verteilen lässt. Grundsätzlich sollte jede Sonnencreme abends  abgewaschen werden.

Auch bei Sonnencreme reicht den Meisten ein LSF von 30, damit immernoch genug Vitamin D gebildet werden kann.

 

Was für wen?

Während Babys vorzugsweise in langer luftiger Kleidug (gern Wolle-Seide) im Schatten bleiben sollten und so bis zum ersten Geburtstag mindestens auf Sonnencreme verzichtet werden kann und sollte wird das bei mobilen (Klein-)Kindern schwieriger. Hier ist der Einsatz von Sonnencreme kaum vermeidbar. Es sollte auf eine mineralische Creme zurück gegriffen werden. Und grundsätzlich gilt: so wenig wie mölglich, so viel wie nötig. Hier wird also sofern es akzeptiert wird – und das wird es meist- der Großteil mit Wolle-Seide Kleidung und Sonnenhut abgedeckt. Wir erwachsenen sind für unser Glück natürlich grundsätzlich selbst verantwortlich, dennoch empfiehlt sich auch für uns ein ausreichender Sonnenschutz ohne Chemie, Mikroplastik und Nanopartikel. Wie wir diesen erzielen ist dann sehr individuell.

 

 

Grundsätzliches

Die Sonne sollte per se im Mittagszeitraum, also von 11-15 Uhr gemieden werden, denn da ist die Strahlung am höchsten. Auch im Schatten kann die Strahlung zu dieser Zeit noch zu extrem sein, daher sollte eine Art „Siesta“ im Haus gehalten werden.

Auch die Augen der Kinder sollten mit einer Sonnenbrille geschützt werden. Bitte hier auch unbedingt auf einen vorhandenen UV Schutz achten.

Die Sonne ist nicht allerorts gleich stark, und nicht jeder Mensch hat den gleichen Hauttyp, daher kann ein Sonnenschutz von mehr als LSF 30 in südlicheren Ländern für sehr helle Hauttypen auch in Deutschland wichtig und sinnvoll sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

*Disclaimer: Ich bin keine Fachkraft im Bereich Haut und Hautschutz. Der Artikel basiert auf meiner Recherche die ich nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt habe. – Der Artikel enthält aufgrund der Markennennung Werbung für eine APP sowie Eco Cosmetics. Nichts davon ist vergütet. 

 

 

 

 

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