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Familie

Spielen als Konfliktlösung zwischen Geschwistern

Spielen als Lösungsansatz bei Konflikten zwischen Geschwistern

Spielen hilft den Tag zu überstehen. Nicht nur das spielen zwischen Eltern und Kindern, sondern auch das spielen zwischen den Kindern untereinander. Spielen baut Stress ab und schafft Verbindung. Wenn wir Kinder haben die sich viel streiten, die mit vielen Geschwisterkonflikten kämpfen, dann kann spielen uns helfen und vor allem den Kindern helfen, diese Konflikte zu lösen. Oft schaffen Kinder das noch nicht alleine, sondern sie brauchen Anleitung von uns Eltern. Jünger sie sind, desto mehr Anleitung ist nötig. Unsere Aufgabe bei Geschwister Streitereien, ist also nicht den Schiedsrichter zu spielen, was nur für Unmut und Rivalität sorgen würde. Sondern unsere Kinder gegebenenfalls in verschiedene Spiele zu verwickeln umso Gemeinsamkeiten zu schaffen, die Beziehung zu stärken, und für Auslastung zu sorgen.

Was für Spiele gibt es zu welchen Anlässen?

Spielen als Konfliktlösung bei Geschwisterstreit

Tobe-Spiele sorgen für Auslastung

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Wenn es ein offensichtliches Problem der Auslastung ist ein Geschwisterkind, immer wieder auf ein anderes losgeht, es schubst, drängelt und piesackt, dann macht es Sinn Zum Beispiel eine Kissenschlacht vorzuschlagen. Oder ein anderes Spiel dieser Art. Hierbei kann überschüssige energielos geworden werden, und die Kinder können sich gegenseitig in Anführungszeichen die Meinung sagen, ohne dass man gegenseitig verletzt wird. Besonders gut wird es, wenn wir als Eltern mit mischen und dafür sorgen, dass die Kinder sich gegen uns verbünden müssen, um uns zu in Anführungszeichen besiegen.

So schaffen wir Verbindung zwischen den Kindern, sie merken, dass sie zusammen stärker sind und mehr erreichen können. Sehr schön ist auch, dass wenn die überschüssige Energie und aufgestaute Emotionen bei diesem Spiel erst mal ihren Raum gefunden haben, man das Ganze mit einem gemeinsamen kuscheln ausklingen lassen kann.

Baby spielen dürfen

Gerade bei älteren Geschwistern, die selbst noch relativ jung sind kommt es dazu, dass sie sich selbst wieder wünschen so umsorgt zu werden wie das Baby. Oft stören sie dann das Stillen oder sonstige Versorgung des kleineren Kindes was zu Frustration auf allen Seiten führt. Dem Kind in dieser Situation immer wieder zu sagen, das ist doch aber schon groß ist hilft gar nicht. Es fördert nur die Frustration.

Stattdessen können wir uns einen passenden Zeitpunkt suchen, und das große Kind wieder klein sein lassen. Wir können es Baden. Vorzugsweise vielleicht sogar in der Baby Badewanne. Wir können es wickeln um Sorgen. Ihm eine Flasche machen, stillen oder einen Schnuller anbieten. Im Optimalfall haben wir den Zeitpunkt so gewählt, dass das Baby gerade satt und zufrieden ist. Und entweder schläft oder von jemand anderem umsorgt werden kann. So dass wir diese Dinge so lange durchführen können, bis die Bedürfnisse des älteren Kindes vor erst befriedigt sind.

Explosive Situationen

Oft sind es auch immer wiederkehrende Situationen, in denen gestritten wird. Ich kenne das noch von noch von mir selber früher, bei uns war’s immer das abendliche fertig machen im Badezimmer. Da helfen auch getrennte Waschbecken nichts. Macht euch das zu nutze. Stellt neue Regeln auf, dass die Kinder zum Beispiel nur noch ins Bad dürfen um sich abends fertig zu machen wenn sie sich dann auch ordentlich zanken. Wenn die wenn die Kinder so perplex sind, dass ihm gar keine Themen einfallen worüber sie sich streiten können macht selber Vorschläge was liegt sonst immer so an das Ganze wird eher eine lustige Auseinandersetzung und der Druck ist aus der Situation genommen. Macht dabei aber unbedingt deutlich, dass es lustig sein soll und lacht euch kaputt.

Spielzeug als Konfliktherd

Optimalerweise haben wir Spielzeuge in doppelter dreifacher oder achtfacher Ausführung. So kann es zwischen den Kindern nicht zu Streitereien kommen und selbst wenn Besuch da ist es noch genug für alle da. Die Realität sieht allerdings meistens anders aus. Und das ist auch vollkommen okay.

Wenn ein Kind ein besonderes Spielzeug hat, dann möchte das andere es ganz sicher auch haben. Vor allem dann wenn es genau dieses Ding nur ein einziges Mal in eurem ganzen Haushalt gibt. Und auch hier ist es vollkommen okay, dass die Tatsache dass das nicht möglich ist zu Frust führt. Oder versucht wird das Spielzeug zu entwenden.  An dieser Stelle macht es Sinn einzugreifen. Aber erst mal nach Lösungen und Verständnis zu suchen. Zum Beispiel zu schauen wie sich die Kinder eventuell abwechseln können. Oder welches andere Angebot man dem Kind ohne Spielzeug machen kann, was ist über die Tatsache den Weg tröstet, dass es dieses Teil gerade nicht bekommen kann.

Wichtig ist, die “ich bin stärker also nehme ich es mir” Regel sollte unterbunden werden. Dafür gilt es, die Kinder lösungsorientiert zu begleiten.

Wenn nichts zu funktionieren scheint, kann auch hier ein Spiel helfen. Wir als Eltern können uns ein (anderes) Spielzeug schnappen und laut und fröhlich verkünden, dass wir wohl nun zum Glück das beste Spielzeug im ganzen Haus gefunden haben und beginnen damit zu spielen. Entweder, schaffen wir es so zumindest das Kind was vorher leer ausgegangen ist dafür zu begeistern, oder uns schauen beide (alle) Kinder interessiert an. Damit es hier nicht direkt wieder zu einem Streit kommt, ist es nun an uns damit weg zu laufen und den Kindern zu vermitteln, ihr könnt euch das Spielzeug holen aber allein schafft ihr es vielleicht nicht.
Wir laufen dann tollpatschig weg, winden uns aus kleinen Händen und erst wenn beide (alle) Kinder an uns hängen gehen wir gespielt theatralisch zu Boden und überlassen unser “tollstes” Spielzeug. So schaffen wir eine Verbindung zwischen den Geschwistern. Und sie lernen wie viel sie gemeinsam erreichen können.

Bewegungs-Parcours sorgt für Auslastung und fördert die Zusammenarbeit.

Motorisch fördert und fordert er die Kinder. Er macht Spaß und sorgt für körperliche Auslastung.
Die Rede ist vom Bewegungs-Parcours.
Wir können ihn mit einfachen Mitteln zuhause aufbauen und unsere Kinder nutzen lassen.  Je nach Art des Parcours können wir eventuell sogar selbst mit machen.
Rutsche, Tunnel, Wippe oder Kletterbogen. Steine oder Holz zum Balancieren, eine Alte Matratze zum Hüpfen. Stühle zum unter durch krabbeln.
Kreativ werden. Möglichkeiten haben wir alle in irgendeiner Form.
Die Kinder können etwas zusammen machen- ohne direkt miteinander interagieren zu müssen. Gleichzeitig haben sie die Chance ihre Beziehung zu stärken, in dem sie sich gegenseitig helfen.

Interesse an mehr Artikeln von mir?

Schaut doch einfach mal rein. Erst kürzlich habe ich darüber geschrieben, wie wir unsere Kinder sicher durch den Winter im Auto transportieren. Klick.
Wie das mit emotionalen Ausbrüchen bei Kleinkindern ist und wie wir sie am besten überstehen lest ihr hier.
Und wie wir die Weihnachtszeit möglichst stressfrei meistern, trotz Familienfeiern, dazu habe ich euch hier was auf geschrieben : klick. 

Ihr wollt mehr drüber lesen, wie Geschwister ein gutes Team werden?
Dann empfehle ich euch das Buch “Geschwister als Team” von Nicola Schmidt. *

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