Ein zweites Kind ist unterwegs
Familie, Schwangerschaft

Das zweite Kind kommt – Vorbereitung für Geschwister im Kleinkindalter

Mein Kind wächst Bedürfnisorientiert auf und ein Geschwisterchen ist auf dem Weg. Wie bereite ich mein Kind darauf vor, dass es künftig ein weiteres Familienmitglied geben wird? Wie mache ich verständlich, dass ich vielleicht nicht mehr alles so kann wie vor der Schwangerschaft und was kann mein Kleinkind eigentlich schon verstehen? Viele Fragen um das Thema Geschwisterkind. Und im folgenden unser Weg.

Ein zweites Kind ist unterwegs

Was versteht mein Kleinkind schon ?

Für die meisten Kleinkinder ist die Vorstellung, dass da ein Baby im Bauch ist noch ziemlich abstrakt. Ich mein, wer kann Ihnen das verübeln, es ist ja schon für uns selbst kaum vorstellbar welche Wunder unser Körper da vollbringt. Daher ist da erstmal recht wenig Verständnis. Meist merken die kleinen mit wachsendem Bauch dann aber doch, dass sich da was bei Mama verändert.

Uns hat der Sonoline, den ich eigentlich für meine Beruhigung in Benutzung hatte, zu etwas Verständnis verholfen. Ich habe erklärt, dass wir damit das Baby hören können und der Bär konnte so den Herztönen lauschen. Er konnte so etwas in Mamas Bauch hören, was Baby genannt wird. Spannend, auch wenn wohl die genau Vorstellung zu diesem etwas  völlig fehlt. So haben wir eine erste Art der Verbindung geschaffen, wenn man das überhaupt so nennen kann. Alternativ geht das wohl auch mit dem Ultraschall. Da die Praxis dem Bären aber einfach zu langweilig ist, war das für uns nie wirklich eine Option. Für Kinder ab etwa 3 stelle ich mir das wirklich  gut vor, so das Baby schon mal sehen zu können.

Spannend – oder beängstigend wird es dann wohl, sobald die kleinen das Baby auch von außen spüren. Wie die Kinder darauf reagieren ist genau so individuell wie jedes Kind es eben ist.

 

Eine Puppe als Hilfestellung

Seit dem das Thema Baby hier aktuell ist und auch imme wieder kommuniziert wird, besteht  seitens des Bären ein gesteigertes Interesse an Puppen. Diese sollten aber möglichst so aussehen, wie er echte Babys kennt. Denn hier wird zwischen Puppe (Krümel) und Baby (Tragepuppe) klar differenziert.

Er möchte sich nun also immer um ein (das) Baby kümmern. Trägt die Puppe durch die Gegend, hatte sie schon im Tragetuch, teilt sein Spielzeug und gibt ihr trinken aus dem Becher. Mit der Puppe können wir als Eltern auch zeigen was später wie mit dem Baby gemacht wird, wickeln, stillen, tragen. Und natürlich kann das Kind hier mit einbezogen werden. So läuft es eventuell darauf hinaus, dass später auch Baby und Puppe parallel gewickelt werden. Oder der große Bruder/die große Schwester haben beim helfen vom wickeln des echten Babys dann schon mal etwas Übung.

Was das Geschwisterchen mit dem Babybauch mache kann

 

Rücksicht – oder Mama kann nicht mehr so wie vor der Schwangerschaft.

Das wohl schwerste für Kinder ist das Verständnis, dass manche Dinge nicht mehr wie gewohnt ablaufen (können). Die ein oder andere Mama darf aufgrund von Blutungen oä. nicht mehr heben/tragen. Viele leiden unter Übelkeit, Müdigkeit und Kreislauf Problemen oder sind schlicht schneller erschöpft.

Damit das vorhandene Kind die Schwangerschaft und das Geschwisterchen nicht gleich negativ verknüpft, ist es an dieser Stelle meiner Meinung nach besonderes wichtig einen Mittelweg zu finden. Bedürfnisse sind für alle da, das gilt gerade auch für Schwangere. Natürlich soll und muss es Pausen geben. Und es sollte  auf Unwohlsein Rücksicht genommen werden. Dennoch ist es wichtig, dabei nicht das Kind zu vergessen und in eine “nur ich” Haltung zu verfallen. Es ist wichtig weiter auch die Bedürfnisse der anderen (übrigens z.b auch die des Mannes) zu sehen und zu kommunizieren. Für fast alles lassen sich Lösungen finden.

Heben nicht mehr möglich? – Okay dann setz dich eben zu deinem Kind runter und nimm es dort auf den Schoß.

Trage verbot? Das ein oder andere mal kann Papa sicher tragen. Und sonst findet ihr vielleicht eine tolle Alternative für euch zwei? Face to Face Schieben, das Dreirad oder Laufrad?

Zum gemeinsamen Spielen kann auch prima gemeinsam auf dem Sofa oder Bett gelegen werden. – Spielplatz ok, aber Mama darf auf die Bank in den Schatten und das Kind spielt allein/mit den anderen Kindern dort.

Und wenn mal gar nichts (mehr) geht? -Dann gibt es neben Papa doch sicher Oma und Opa, Freunde oder eine nette Nachbarin, die mal für etwas Entlastung und gleichzeitig Action für das Kind sorgen können. Und ja, ich halte es für legitim sonst auch mal eine Kindgerechte App oder YouTube mit der Lieblingssendung zu nutzen. Wichtig hierbei ist, nicht die Relation zu verlieren und das Kind der Einfachheit halber nur noch vor Digitalen Medien zu parken und dabei jegliche Beziehung zu vernachlässigen.

 

Bei uns ist oft wildes toben ein Problem, da wird auch mal wirklich unangenehm auf den Bauch geplumpst oder sich darauf abgestützt. Für ein Kleinkind ist einfach nicht klar, dass dies im Zweifel schädlich für das Baby sein kann. Daher ist es unsere Aufgabe uns selbst da zu schützen. Natürlich dürfen wir erklären, dass der Babybauch vorsichtig behandelt werden muss und streicheln oder eincremen da eine tolle Sache ist. Aber es kann nicht die Verantwortung unseres Kleinkindes sein wirklich auf den Schutz des Bauches zu achten. Dies ist einzig unsere Aufgabe. Wenn das mal nicht so gut gelingt dürfen wir sauer sein, auf uns selbst. Nicht auf unser Kind.

 

Was wir bewusst vermeiden.

Auch das gehört für mich  die Kategorie vorbereiten. Denn nicht nur Dinge die wir tun, sondern auch solche die wir nicht tun haben ihre Auswirkungen.

Jeder von uns kennt sie sicher, diese netten Aussagen, die wohl vorbereiten sollen aber letztlich wie eine Drohung klingen.

wenn das Baby da ist, musst du dein Spielzeug aber teilen

oder

wenn das Baby da ist, kann Mama dich nicht mehr so viel tragen

sind solche Beispiele. Wir selbst nutzen solche Sätze gar nicht und auch wenn sie von der Familie eingebracht werden, wende ich mich bewusst dem Bären zu und erkläre, dass ich z.b beide tragen kann oder das Baby eigenes Spielzeug bekommt. Mir ist wichtig, dass das neue Familienmitglied nicht als Konkurrenz gesehen wird. Denn das führt häufig zu Ablehnung und Eifersucht. Ein weiterer Mensch in der Familie bedeutet zwar mehr Bedürfnisse die es zu berücksichtigen gilt, aber  nicht, dass die einzelnen Bedürfnisse weniger wichtig sind.

 

 

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Ausgewogen ernähren in der Schwangerschaft
Familie, Schwangerschaft

Schwanger – warum die Ernährung nun besonders wichtig ist.

Babys holen sich was sie brauchen. Oder viel mehr, der Körper ist so “gepolt”, dass er automatisch alle wichtigen Nährstoffe für das Baby an dieses weiter leitet.
Das ist schon ganz schön schlau. Und trotzdem spielt die Ernährung in der Schwangerschaft eine entscheidende Rolle.
Denn auch wenn das Baby gut versorgt ist, kann es erhebliche Folgen haben, wenn die Mutter dann an einem Mangle leidet.
Oder es kommt vor, das so wenig von bestimmten Nährstoffen aufgenommen wird, dass schlicht nicht genug da ist um das Baby ausreichend damit zu versorgen.
Mit diesem Artikel möchte ich euch helfen, die passende gesunde Ernährung zu finden, damit ihr und euer Baby im Bauch ausreichend versorgt seid.

Essen in der Schwangerschaft

Wichtige Nährstoffe, für unser Baby – die passende Ernährung

Babys benötigen für ihr Wachstum und die Optimale Entwicklung bestimmte Nährstoffe und Mineralien.
Von diesen möchte ich nun einen kleinen Überblick schaffen und euch verraten, welche Nahrungsmittel hier besonders geeignet sind.

Nährstoffe denen wir weniger Aufmerksamkeit schenken müssen, da wir sie zumeist automatisch aufnehmen:

Chrom: Ein Nährstoff, von dem wir nur recht wenig am Tag benötigen. Zuständig ist es für die Regulation des Blutzuckers und den Eiweß Stoffwechsel.
Der wohl beste Lieferant für Chrom ist Erdnussbutter.
Da wir aber nur 30-100µg am Tag benötigen decken wir den Bedarf meist automatisch, denn Chrom ist in vielen Lebensmitteln enthalten.

Jod: Auch Jod gehört zu den Nährstoffen, die wir in der Regel ausreichend zu uns nehmen, sofern wir nicht nur Tütensuppe essen.
Jod findet sich in Speisesalz, Wasser, Milchprodukten und co, so sind die nötigen 230µg am Tag schnell erreicht.

Kalium: Ist vor allem für die Muskeln (An- und Entspannung) wichtig. Und unser Bedarf ist recht leicht zu decken.
Kartoffeln sind zum Beispiel ein guter Lieferant. mit 5 Kartoffeln am Tag ist unser Kaliumbedarf gedeckt.
Aber auch Rosinen, Pflaumen(-saft) und Aprikosen enthalten recht viel Kalium.

Vitamin A: Ist wichtig für das Zellwachstum und die Augen. Außerdem noch für die Herstellung von Blutkörperchen und das Immunsystem.
Der wohl bekannteste Vitamin A Lieferant sind Karotten, aber auch Kürbis. Paprika und Süßkartoffel liefern viel von diesem wichtigen Vitamin.
Mit einer ausgewogenen Ernährung ist der Bedarf von rund 1,1mg am Tag (entspricht einer mittleren Karotte) schnell gedeckt.

Vitamin B12: Ist zuständig für die Bildung der DNS und Nervenzellen.
Bei schwangeren besteht ein Bedarf von rund 3,5µg pro Tag.
Dies ist durch Hartkäse oder Rindersteak z.b gut zu decken. Problematisch wird es lediglich für veganer. Diese substituieren aber in der Regel B12 sowieso mit Präperaten.

Zink: Hilft unter anderem die Organe und das Sklett aus zu bilden.
10mg am Tag benötigen wir als schwangere, mit einem gutem Frühstücksmüsli oder etwas Fleisch wie z.b Schmorrfleisch oder Lamm lässt sich dieser Bedarf gut decken.

 

Nährstoffe denen wir mehr Aufmerksamkeit widmen sollten:

Kalzium: Die meisten wissen um die Bedeutung von Kalzium beim Knochenaufbau. Doch auch für das Herz-Kreislaufsystem ist es essentiell.
Sojamilch und Joghurt sind tolle Lieferanten für Kalzium. Aber auch Kuhmlich und getrocknete Feigen eignen sich für eine ausreichende Versorgung mit diesem Mineral.
Für die benötigten 1000mg am Tag ( wenn ihr nebenher noch stillt 1200mg) müsstet ihr etwa 1 Liter Sojamilch trinken. Zum Glück enthält aber auch grünes Gemüse, Mineralwasser, Brot und co Kalzium, was es leichter macht, die nötige Menge zu erreichen.

Biotin: Ist wichtig für die Haare und Nägel. Auch schon bei eurem Baby, denn diese entstehen schon im Mutterleib.
Biotin ist vor allem in Haferflocken enthalten, aber auch Blumenkohl und Eier eignen sich um die Versorgung zu Gewährleisten.
30-60µg pro Tag sollten es sein – das entspricht etwa der Menge von 200g Haferflocken.

Eisen: Ist wichtig für die Blutbildung (rote Blutkörperchen). Viele Mütter haben ab der zweiten Hälfte der Schwangerschaft einen deutlichen Eisenmangel, daher gilt es am Besten direkt von Anfang an vor zu sorgen. Besonders noch stillende Mütter haben hier einen noch höheren Bedarf.
Schwangere sollten am Tag 30mg Eisen zu sich nehmen, stillende Mütter 20mg – als stillende, schwangere Mutter dürfen es also gern 35-40mg pro Tag sein.
Am meisten Eisen findet ihr in Haferflocken. Mit rund 200g könnt ihr da euren Tagesbedarf decken. Aber auch Tofu, Spinat, Fleisch und Bohnen enthalten Eisen, wenn auch in deutlich geringerem Maße.

Folsäure: Die ausreichende Aufnahme von Folsäure beugt Defekten am Nervensystem – speziell dem Rückemark/ Neuralrohr vor. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Ausbildunf der DNS und Gehirnfunktion aus.
Kennt ihr Schwarzaugenbohnen? – Nein? Ich auch nicht, die wären aber der Perfekte Lieferant für Folsäure. Aber auch Spinat, Rosenkohl und Papaya eignen sich gut.
Täglich den Bedarf von 550µg allerdings nur durch Ernährung zu erreichen ist schwer. nicht zu letzt auch dadurch, dass Folat sehr empfindlich gegen Licht, Hitze und Wasser reagiert.

Magnesium: Ist nicht nur wichtig für starke Knochen und Zähne sondern reguliert auch den Blutzuckerspiegel. Außerdem ist es für die Mama wichtig, was Krämpfe angeht.
Wer versucht seinen Magnesiumbedarf natürlich zu decken ist wohl mit Kürbiskernen am besten beraten. 50 gramm enthalten zumindest 2/3 des täglichen Bedarfs.
Dennoch ist es einfach scher täglich ausreichend  ( 300-400mg) Magnesium auf zu nehmen.

Pantothensäure: Reguliert die Produktion von Antikörpern und Adrenalin.
Aufgenommen werden sollten täglich 6mg, dies ist kaum zu erreichen, ein Ei zum Beispiel enthält grade mal 1,1mg und ist der wohl beste Lieferant.

Phosphor: Zuständig für Herzrhythmus, Blutgerinnung, Knochen und Zähne.
Der Bedarf einer Schwangeren liegt bei 900mg am Tag.
Milch, weiße Bohnen oder auch Knäckebrot sind gute Phosphorlieferanten.
Mit etwas mehr als 200g weißen Bohnen zum Beispiel ist der Tagesbedarf gedeckt.

Vitamin B6: Zuständig für den Stoffwechsel, die Bildung des Nervensystems und der roten Blutkörperchen.
1,9mg sollten Schwangere am Tag aufnehmen. Dafür braucht es 3 Bananen oder auch 3 Kartoffeln am Tag.

Vitamin C: Wichtig für Bindegewebe, Collagen, Haut und Zähne.
An dieser Stelle gilt, wer viel Obst und Gemüse isst, oder täglich ein Glas Orangensaft trinkt, der deckt den Bedarf gut ab.
– Kleine Randbemerkung, Eisen wird übrigens, wenn es mit Vitamin C zusammen eingenommen wird deutlich besser vom Körper aufgenommen.
Wer also Eisen per Präparat zuführt, spült die Kapsel am besten direkt mit O-Saft runter.

Vitamin D: Essentiell für Knochen und Zähne und gerade im Winter bei den meisten Menschen in unseren Breitangraden Mangelware.
Tankt so viel Sonne wie geht. Alternativ sind Lebertran und Hering tolle Vitamin D Lieferanten. Dann wird die Luft aber auch schon dünn.
Zum Glück gibt es Vitamin D Tropfen auf Öl Basis als Abhilfe.

Vitamin K: Im weitesten Sinne wichtig für die Blutbildung.
Vollkornprodukte z.b Brot, Sauerkraut und allen voran Rosenkohl sind gute Vitamin K Lieferanten.

Vitamin E: Wichtig für unser Immunsystem.
Ist enthalten in Hühnereigelb, oder auch in Haferflocken.
Dennoch ist der Bedarf von 13mg am Tag schwer zu decken.

 

Was davon kann durch Mineral Präparate gedeckt werden?

Nicht ohne Grund gibt es also auf dem Markt diverse Präparate für Schwangere, die dafür sorgen sollen, dass unser Nährstoffbedarf und der unseres Babys ausreichend gedeckt werden.
Das heißt nicht, dass wir dann auf gesunde Ernährung verzichten können oder sollten. Aber diese kleinen Hilfsmittel erleichtern uns das Leben dennoch ungemein.
Die meisten der eher schwer allein durch Ernährung aufzunehmen Stoffe sind in diesen Präparaten enthalten.

Das sind vor allem:

Folsäure, Vitamin B 1,2,6 und 12, Biotin, Panthothensäure, Vitamin E, Vitamin C und Jod.
In einigen Tabletten finden sich außerdem noch Selen und Zink sowie Vitamin D – aber eben nicht in allen. Hier lohnt sich der Blick auf die Packung oder die Beratung durch Hebamme oder Frauenarzt.

Vor allem Magnesium und Vitamin D sollten anderweitig substituiert werden.
Der HB- Wert wird in der Schwangerschaft in der Regel zu den Vorsorgeuntersuchungen kontrolliert, so wird ein Eisenmangel festgestellt, wenn er vorhanden ist und es wird gezielt behandelt. Dennoch sollte vor allem hier schon vorher möglichst auf die Ernährung geachtet werden, quasi bevor das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist. Denn Speicher wieder auf zu füllen, und das unter Umstanden wenige Wochen vor der Geburt ist deutlich schwieriger, als den Eisenhaushalt direkt möglichst im Gleichgewicht zu halten.

 

Nur keine Panik

Wer nun denkt: *Oh mein Gott, so viel worauf ich achten muss*, sollte sich daran erinnern, was ich eingangs beschrieben habe. Unser Körper ist so “gestrickt”, dass er immer dafür sorgt, dass das Baby sofern irgend möglich mit ausreichend der benötigten Nährstoffe versorgt wird.
Auch Heißhunger auf verschiedene, bestimmte Lebensmittel können ein Zeichen dafür sein, dass der Körper sich da gerade einfach einfordert was er braucht. Daher ist es durchaus ratsam auf seine Gelüste zu hören oder sie zumindest ernst zu nehmen.
Das ist nun allerdings kein Freifahrschein für das nächste Fastfood Restaurant jeden Abend, denn wenn wir ehrlich sind, wissen wir genau das wir hier definitiv keinen Nährstoffmangel ausgleichen können.

Ausgewogen ernähren in der Schwangerschaft

Wichtige Nährstoffe und Ernährungsinformationen für Mama

Nun sollte, wenn auch reichlich theoretisch geklärt sein, was das Baby im Bauch für eine optimale Entwicklung benötigt. Aber auch wir Mamas sollten für uns selbst auf eine gute Ernährung während der Schwangerschaft achten. Was viele nicht wissen ist, dass ein Mangel bei der Mutter, selbst wenn das Kind ausreichend versorgt ist, enorme Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben kann. Und das wiederum kann dazu führen, dass die Durchblutung nicht mehr gut funktioniert, was dann wiederum auch das Baby betrifft und bis zu einer Mangelversorgung führen kann.

 

Welche Nähestoffe benötige ich als Schwangere?

Neben Eisen, welches für die Bildung von roten Blutkörperchen benötigt wird, und Magnesium gegen etwaige Krämpfe, haben Schwangere auch in einigen anderen Bereichen einen Mehrbedarf, der allerdings häufig gar nicht so bekannt ist.

So sollten etwa 1-2TL (gestrichen) mehr  Salz am Tag aufgenommen werden als normal. Was zumindest eine Steigerung von 100% ist. Salz bindet Wasser im Blutgefäßsystem und wer nicht genug davon aufnimmt neigt eher zur Ödembildung (Wassereinlagerungen) als andere. Je mehr Wasser im Gewebe eingelagert wird, desto weniger befindet sich im Blut. Dies wird somit dickflüssiger und das Baby kann nicht mehr so versorgt werden.

Ganz ähnlich verhält es sich mit Eiweiß. Der Eiweißbedarf ist um rund 30% erhöht. Eine Schwangere sollte am Tag 1,3g Eiweiß Pro KG Körpergewicht zu sich nehmen. Das ist gar nicht so einfach wie vielleicht denkt. Deutlich wird das an meinem Beispiel, ich sollte pro Tag aktuell fast 94g Eiweiß zu mir nehmen. Das wären 300g Parmesan am Tag (er ist mit 36g Eiweiß pro 100g der Top Lieferant). Da viele von uns diese Menge kaum schaffen  können z.b Eiweißshakes Abhilfe schaffen. Achtet nur auf möglichst wenig Zusatzstoffe. Das Problem bei einem Eiweißmangel ist übrigens letztlich das selbe wie beim Salzmangel.

Präeklampsie

Salz- und Eiweißmangel erhöhen also das Risiko für eine Präeklampsie, welche durch Bluthochdruck (in folge der dickeren Konsistenz vom Blut), Ödeme, Eiweißausscheidung und eine Plazentainsuffizienz (Mangelversorgung des Babys) gekennzeichnet ist.  Das heißt, wir können durch eine gute Ernährung das Risiko der Präeklampsie, im Volksmund auch bekannt als Schwangerschaftsvergiftung, senken.
Aber nicht nur Eiweiß und Salz spielen hier eine Rolle, sondern auch Vitamin D, Folsäure und die B Vitamine. Bei diesen Nährstoffen wird davon ausgegangen, dass sie Auswirkungen auf eine für uns gar nicht merkliche Stress Art haben. Ist dieser Stress erhöht, so steigt ebenfalls das Risiko dafür eine Präeklampsie zu entwickeln.

Was wir alle tun können um das Risiko möglichst gering zu halten: Mindestens 2 Liter am Tag trinken, salzhaltig und Protein reich essen, Stress vermeiden oder zumindest minimieren, Folsäure einnehmen, ausgewogen und gesund essen (das heißt auch minimieren von kurzkettigen Kohlenhydraten).

 

Was wir nicht benötigen oder zumindest minimieren sollten

Neben den bekannten Dingen wie: kein Alkohol, kein Rauchen und Koffein in Maßen sind es vor allem die Kohlenhydrate die uns zu schaffen machen.
In Deutschland ernähren wir uns grundsätzlich zu Kohlenhydrat haltig und vor allem von zu vielen kurzkettigen Kohlenhydraten. Diese lassen unseren Blutzuckerspiegel schnell steigen und auch wieder sinken.
Die Folge sind Heißhungerattacken und letztlich die Begünsitgung eines Schwangerschaftsdiabetes.
Und jetzt mal im ernst, den will doch keiner von uns. Denn er bringt neben dem Verzicht auf viele Nahrungsmittel und dem Insulin spritzen auch einige Risiken fürs Kind mit sich. Was letztlich unsere Entscheidungsfreiheit in Sachen Geburt deutlich einschränkt.
Frauen mit einem Gestationsdiabetes dürfen oft nicht zuhause oder im Geburtshaus entbinden, sondern müssen in eine Klinik. Außerdem wird teilweise vor-, meist aber zumindest ab dem errechneten Entbindungstermin die Geburt eingeleitet.

Was können wir also tun?
Wir können versuchen Weißmehlprodukte zu vermeiden und stattdessen zur Vollkorn alternative zu greifen. Als Snack für zwischendurch eignen sich Obst und Gemüse grundsätzlich besser, als der schnelle Schokopudding.
Bei Süßigkeiten-Hunger sind Nüsse eine tolle Alternative, aber auch möglichst dunkle Schokolade, oder Quark mit Beeren, mit Backkakao und Agavendicksaft oder Banane stillen das Verlangen oft gut. Und wenn es dann MAL doch nicht anders geht, als der Schokoriegel aus dem Kühlschrank, oder das leckere Eis, dann ist das ok. Denn grundsätzlich achten wir darauf unseren Körper zu schonen und gesund zu versorgen. Das hilft uns und unserem Baby letztlich in allen Bereichen.
Ach und verliert dennoch nicht die Lust am Essen. Denn auch, oder vor allem gesund zu essen und zu kochen macht so viel Spaß.

 

 

 

 

 

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Quellen:
Babycenter
Guter Hoffnung
eigene Ausbildung zur GUKP
Hebamme
Frauenärztin

Familie, Schwangerschaft

Weiter stillen trotz erneuter Schwangerschaft.

“Was du stillst immer noch? Und das funktioniert? “

Weiter stillen beim Kinderwunsch ist ja schon oft ein heiß diskutiertes Thema. Das ganze ist aber noch steigerungsfähig wenn man dann wirklich wieder schwanger ist und tatsächlich immer noch stillt. Spätestens jetzt werden Stimmen laut, dass ein Abstillen nun aber wirkich nötig wäre. Es sind einfach noch viele Vorurteile und Gerüchte um das Stillen während einer Schwangerschaft in den Köpfen. Und das leider nicht nur bei Laien, sondern auch bei dem ein oder anderen Frauenarzt.

Vorteile beim weiter stillen trotz Schwangerschaft

Die Gerüchte rund ums Stillen und schwanger werden/sein

Schwanger werden trotz Stillen

Stillen und schwanger werden gilt noch immer für viele als unmöglich oder zumindest unwahrscheinlich. Aber warum ist das so? – Es ist richtig, dass Stillen die Hormonlage beeinflusst. Und bei regelmäßigen Stillabständen von Tag wie Nacht maximal 3 Stunden bleibt dadurch auch bei vielen (nicht allen!) Frauen dadurch die Regelblutung und der Eisprung aus. ( Bei mir war vor allem das nächtliche Stillen der Grund für den ausbleibenden Zyklus. Und das letztlich dann der Grund warum ich nachts abgestillt habe.) Das ist also korrekt. ABER, grade wenn Kinder in größeren Abständen stillen, kommt es oft wieder zu einem regelmäßigen oder unregelmäßigen Zyklen. Und somit zu der Möglichkeit wieder schwanger zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, das bei einem Eisprung und ungeschütztem Geschlechtsverkehr zu der Zeit eine Schwangerschaft entsteht ist gleich groß, egal ob noch gestillt wird oder nicht. In dieser direkten Form hat das Stillen also absolut keinen Einfluss.

Schwanger sein und Stillen

Top aktuell ist auch noch immer der Irrglaube, dass Stillen während der Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt führt. Auch diese Annahme hatt natürlich, wie wohl jedes Gerücht ihren wahren Kern. Denn Stillen führt zu einer vermehrten Oxytocin Ausschüttung. Dies ist ein körpereigenes Hormon, was wiederum Kontraktionen hervorrufen kann. Dennoch stimmt die Theorie mit den Fehlgeburten nicht. Die Kontaktionen sind sehr she leicht, in den meisten Fällen kaum merklich und sogar geringer als solche, mit denen die Gebärmutter bei einem Orgasmus reagiert. Einer normalen, intakten Schwangerschaft kann dies nichts anhaben. Bei Vorzeitigen Wehen oder Gebärmutterhals Verkürzung/Öffnung kann sich dies allerdings ändern, weshalb dann eine Rücksprache mit Ärzten/Hebamme nötig oder zumindest anzuraten ist.

Tandem stillen

„Aber dann trinkt der Große dem Baby doch alles weg“

Nein. Die Milchproduktion basiert bei Frauen auf dem System von Nachfrage und Angebot. Daher ist auch das Stillen von zwei Kindern kein grundsätzliches Problem. Viel mehr ist es sogar so, dass durch Rezeptoren an der Brustwarze die Brust eine Milch produziert die in Zusammensetzung und Antikörpern genau dem Bedarf des trinkenden Kindes angepasst ist. Hat also jedes Kind seine „eigene“ Brust an der es immer trink, kann es sogar sein, das die jeweils produzierte Milch sich in der Farbe sichtbar unterscheidet, weil die Bedürfnisse verschieden sind. Auch die Angst, dass das ältere Kind das so wichtige Kolostrum weg trinkt ist unbegründet. Denn dies wird nicht in  einer bestimmten Menge, sondern für eine bestimmte Zeit gebildet. Somit bekommt auch das Baby genug. – Dennoch ist es an uns die Balance zu wahren und klar zu machen: Das Baby geht immer vor wenn es ums Stillen geht. Denn dies ist die einzige Nahrung für das kleine Bündel Mensch.

Handbuch der stillenden Mutter.

Tatsächliche Probleme die auftreten können

Neben den oben erwähnten Problemen von ausbleibendem Eisprung bis zur Begünstigung von Wehen, wenn eine Neigung vorhanden ist, gibt es weitere „Stolpersteine“ die auftreten können. Durch die Schwangerschaft verändert sich die Hormonlage im mütterlichen Körper. Das wiederum kann den Geschmack der Milch beeinflussen. Wie Kinder darauf reagieren ist sehr individuell und reicht von keiner Reaktion über Kommentare wie „bäh“ bis hin zum freiwilligen Abstillen.

Ebenso kann sich durch die gleiche Ursache die Milchmenge drastisch verringern oder gar ganz versiegen. Bei vielen Frauen geschieht dies ab der Zeit nach der 12. Woche. Und kann auch von keiner Reaktion bis hin zum Abstellen alles Mögliche beim großen Stillkind hervorrufen. Meine Erfahrung ist, dass vor allem Kinder die einen Schnuller haben sich dann abstillen, denn trocken nuckeln geht ja auch mit dem Nucki.

Mit Beginn der Schwangerschaft oder ab dem Versiegen der Milch kann das Stillen für Mama unangenehmer werden als bisher. Manche merken es kaum, oder können es zumindest gut aushalten. Für andere ist es so unangenehm, dass die Mütter entscheiden ab zu stillen.

 

Vorteile vom weiter stillen und späterem Tandemstillen

Obwohl wir inzwischen trocken stillen (also ohne Milch). Und das zeitweise auch wirklich unangenehm ist, habe ich entschieden weiter zu stillen. Natürlich war das nicht miene alleinige Entscheidung, denn auch der Bär stillt noch immer gern, wenn auch deutlich weniger.  Weiter stillen, tja aber warum eigentlich?

Die Antwort ist relativ naheliegend und vielfältig. Zum einen merken Kinder natürlich, dass sich durch eine Schwangerschaft vieles verändert. Allein hierbei kann Stillen enorm bei der Bewältigung helfen. Aber auch liebgewonnene Rituale wie das Stillen zum einschlafen sind wohl für beide Seiten nicht leicht auf zu geben. Letztlich sind es aber auch Gründe für das Tandemstillen, die durch die vielleicht etwas beschwerliche Zeit des Stillens in der Schwangerschaft tragen. Denn hier überwiegen die Vorteile enorm, wie ich finde. Zum einen kann das große Stillkind beim Milcheinschuss prima die überflüssige Milch weg trinken. Ade ihr schmerzend Atombrüste. Zum anderen, und was noch viel wichtiger wiegt, wird die Gefahr der Eifersucht deutlich minimiert. Natürlich müssen Mama und Papa nun zwangsläufig geteilt werden. Aber es gilt das gleiche Recht für beide Kinder, tragen, stillen, Familienbetten. Das „neue“ Baby darf nicht plötzlich Dinge, die der große nicht (mehr) darf. Das Gefühl des ersetzt werdens gibt es nicht, denn es kommt nur jemand hinzu. Und ganz ehrlich, wenn ich daran denke, dass ich am Abend zwei Kinder einschlaf begleiten werde, was bitte da einfacher als beide in den Schlaf zu stillen?!

 

 

 

 

 

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Sonnenschutz ist wichtig - welche Optionen wir haben:
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Sonnenschutz ist wichtig – aber mit was?

Es ist heiß. 30 Grad gestern bei uns im Freibad in das wir uns geflüchtet haben. Und dabei ist doch noch nicht mal Sommer. Egal, das Wetter macht was es will, das Gemüse überlebt ohne Gießen nicht und die Sonne brennt vom Himmel. Zwangsläufig kommt da die Frage nach dem Sonnenschutz auf. Zweifelsohne ein wichtiges Thema. Sonnenschutz ist wichtig und nötig, übrigens auch für stark pigmentierte Menschen, denn die Krebserregenden UVA und UVB strahlen treffen uns alle – egal wie braun wir sind. Krebserregend sind sie nicht erst, wenn wir einen Sonnenbrand bekommen.

 

Sonnenschutz: Pest und Cholera?

Krebserregend, das sind auch einige Stoffe in verschiedenen Sonnencremes. Also was ist nun der „richtige“ Weg? Ist es letztlich eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera? Und was ist mit der Herstellung von Vitamin D? Auch das ist wichtig für unseren Köper und unser Wohlbefinden. Aber Sonnencreme verhindert durch das abschirmen der Strahlung auch dies.

Die grobe Antwort ist, dass ein gesunder Mittelweg gefunden werden muss. Das ist bei Erwachsenen und Babys in der Regel einfacher als bei spielenden (Klein-)Kindern. Aber Mittel und Wege finden sich  (fast) immer.

Sonnenschutz ist wichtig - welche Optionen wir haben:

Möglichkeiten des Sonnenschutzes.

Schatten: Die wohl beste Option ist da Aufhalten im Schatten und das Vermiden der starken Mittagssonne. – Selbst im Schatten erreichen uns UVA und UVB strahlen. Wir werden braun, nur eben deutlich langsamer und gesünder. Und unsere Haut produziert weiterhin das wichtige Vitamin D.

UV Schutz Kleidung: Inzwischen gibt es etliche Anbieter von spezieller UV Schutz Kleidung. Sogar für erwachsene. Von Hüten, über Shirts bis hin zu Anzügen gibt es alles was das Herz begehrt. Die Kleidung hat idR. einen Lichtschutzfaktor von 50+, wo die Kleidung getragen wird benötigen wir keine Sonnencreme, am restlichen Körper schon. Die Kleidung ist synthetisch und durch den hohen LSF ist das bilden von Vitamin D sehr sehr eingeschränkt.

Wolle-Seide Kleidung: Die UV-Schutz öko Version. Aus natürlichen Materialien und wunderbar Temperaturegulierend ist Kleidung aus einem Wolle-Seide Gemisch. Sie hat einen LSF von etwa 30. Im Gegensatz von z.b Baumwolle oder Leinen die grade mal einen Schutzfaktor von 5-10 aufweisen. Bei einem Schutzfaktor von 30 erreicht immernoch ausreichend Strahlung unsere Haut um Vitamin D zu bilden.

Öle: Es gibt eine Reihe von natürlichen Ölen, die einen LSF haben. Dieser ist aber in der Regel nicht/kaum ausreichend. Einzig Himbeeröl kann mit einem LSF von etwa 30 mit halten. Dies ist allerdings nicht Überall zu bekommen.

Sonnencreme: Hier gibt es auf dem Markt so einige. Die meisten, vor allem günstigen Sonnencremes sind allerdings voll von Chemie, Nanopartikeln und Mirkoplastik. Puh, abgesehen das einiges davon in Verdacht steht ebenso Krebserregend zu sein, wie die UV-Strahlung, sind das auch alles Dinge die ich weder mir noch meinem Kind auf die Haut schmieren möchte.

Die beste Option sind da grundsätzlich die mineralischen Sonnencremes, ohne Chemie. Außerdem empfiehlt es sich vorher zu schauen ob mikroplastik und Nanopartikel in der Creme enthaltenen sind. Am einfachsten geht das z.b mit der App Code-Check. Meiner Recherche nach, ist die Sonnencreme von Eco cosmetics die mit den wenigsten (diskutierten) Inhaltsstoffen, das ist etwas was mir persönlich wichtig ist, daher empfehle ich auch nur die.  – Achtung mineralische Sonnencreme weißelt immer etwas, das liegt daran, dass der Schutzfilm auf der Haut liegt. Das ist richtig und wichtig, denn dies zeigt das die Partikel so groß sind, dass sie nicht aufgenommen werden. Dennoch finde ich, dass sich die Creme gut verteilen lässt. Grundsätzlich sollte jede Sonnencreme abends  abgewaschen werden.

Auch bei Sonnencreme reicht den Meisten ein LSF von 30, damit immernoch genug Vitamin D gebildet werden kann.

 

Was für wen?

Während Babys vorzugsweise in langer luftiger Kleidug (gern Wolle-Seide) im Schatten bleiben sollten und so bis zum ersten Geburtstag mindestens auf Sonnencreme verzichtet werden kann und sollte wird das bei mobilen (Klein-)Kindern schwieriger. Hier ist der Einsatz von Sonnencreme kaum vermeidbar. Es sollte auf eine mineralische Creme zurück gegriffen werden. Und grundsätzlich gilt: so wenig wie mölglich, so viel wie nötig. Hier wird also sofern es akzeptiert wird – und das wird es meist- der Großteil mit Wolle-Seide Kleidung und Sonnenhut abgedeckt. Wir erwachsenen sind für unser Glück natürlich grundsätzlich selbst verantwortlich, dennoch empfiehlt sich auch für uns ein ausreichender Sonnenschutz ohne Chemie, Mikroplastik und Nanopartikel. Wie wir diesen erzielen ist dann sehr individuell.

 

 

Grundsätzliches

Die Sonne sollte per se im Mittagszeitraum, also von 11-15 Uhr gemieden werden, denn da ist die Strahlung am höchsten. Auch im Schatten kann die Strahlung zu dieser Zeit noch zu extrem sein, daher sollte eine Art „Siesta“ im Haus gehalten werden.

Auch die Augen der Kinder sollten mit einer Sonnenbrille geschützt werden. Bitte hier auch unbedingt auf einen vorhandenen UV Schutz achten.

Die Sonne ist nicht allerorts gleich stark, und nicht jeder Mensch hat den gleichen Hauttyp, daher kann ein Sonnenschutz von mehr als LSF 30 in südlicheren Ländern für sehr helle Hauttypen auch in Deutschland wichtig und sinnvoll sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

*Disclaimer: Ich bin keine Fachkraft im Bereich Haut und Hautschutz. Der Artikel basiert auf meiner Recherche die ich nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt habe. – Der Artikel enthält aufgrund der Markennennung Werbung für eine APP sowie Eco Cosmetics. Nichts davon ist vergütet. 

 

 

 

 

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Die Zeit rennt. Ehe ich mich versehe ist wohl die halbe Schwangerschaft schon um, es ist erschreckend wie viel ein Kleinkind daheim und viel Arbeit da verändert. Nun komme ich endlich dazu euch ein neues Babybauch Update zu schreiben. Und das wo ich doch schon langsam auf die 18. Woche zusteuere.

 

Time flies

Der kleine Bär fordert mich. Klar, das ist völlig normal. Aber dadurch, durch das Anlegen des Gemüsegartens, die Planung der Hochzeit der besten Freunde und nicht zuletzt meine Mawiba Stunden vergeht die Zeit wie im Flug. Insgesamt ist es toll das ich nicht das Gefühl habe, dass jeder Tag ewig dauert. Aber dann gibt es wieder Momente, gerade die ruhigen wo ich Zeit habe mich auf die Schwangerschaft zu besinnen, da vermisse ich es dies nicht öfter tun zu können.

Seit der 15. Woche spüre ich immer mal wieder Babys Bewegungen. Noch zart, aber merklich. Das ist wundervoll. Tatsächlich könnte ich mich noch sehr präsent an die kräftigen Tritte des Bären erinnern. Die Erinnerungen an diese kleinen sanften Bewegungen, die man nur in Ruhe auf dem Sofa liegend bemerkt war aber sehr verblasst. Es ist toll das nochmal zu erleben und dieses Gefühl zu genießen.

Babybauch und neue Frisur
15.ssw- Baby is in a Size of an apple

 

Pummelig oder schwanger, das ist hier die Frage?!

Dies ist auch langsam die Zeit in der der Bauch sichtbar wird. Und ja, ich trage ihn stolz und zeige ihn gern. Und während ich persönlich den Bauch schon fast riesig finde, werde ich immer wieder vorsichtig gefragt ob ich denn Schwanger bin.

Ich mein,  echt jetzt? Ist das (noch) so undeutlich? Unfassbar! Aber ich verstehe auch die Problematik der Menschen – wenn fälschlicherweise eine Schwangerschaft unterstellt wird , wo gar keine ist, dann gleicht das auch der Arschbombe ins Fettnäpfchen.

Gelüste habe ich (bisher) übrigens eher wenig. Neben Sülze, die nun wieder gekauft werden muss könnte ich vor allem jeden Tag Tomate Mozzarella essen. Und ich habe eine ziemliche Abneigung gegen MC Donalds entwickelt. Meist wird mir schon beim Gedanken daran schlecht.

 

Apropos Übelkeit und andere WehWehchen…

…ich werde tatsächlich noch immer von dieser furchtbaren Schwangerschaftsübelkeit inklusive Erbrechen geplagt. Allerdings wird es langsam seltener und tritt nur noch an manchen Tagen auf, oder wenn ich Tabetten wie z.b Magnesium genommen habe. Letzteres ist allerdings unbedingt nötig, ich neige eh zu Krämpfen und sollte rein prophylaktisch Magnesium nehmen um vorzeitigen Wehen Einhalt zu gebieten. Zusätzlich hilft es mir bei dem Mutterbänder ziehen, was immer mal wieder wirklich schmerzhafte Ausmaße annimmt. Blöd nur wenn die Tablette dann immer postwendend wieder raus kommt. Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich? Ich bin für jeden dankbar!

Ansonsten fühle ich mich aber soweit gut. Von Wassereinlagerungen oder Krampfadern ist noch keine Spur und auch meine Kondition ist wieder etwas besser als zu Beginn der Schwangerschaft. Zumindest schaffe ich wieder eine komplette Mawiba Stunde mit dem 12 Kilo Bären auf dem Rücken, das finde ich schon gut.

 

Vorbereitungen

Nach meinem Besuch im Geburtshaus freue ich mich auf jedenfall schon jetzt auf die Geburt und möchte langsam mit der Vorbereitung darauf anfangen. Ich habe mich vorerst für drei Bücher entschieden, das ist zum einen „Hypnobirhting“, dann „Alleingeburt“ und zu guter Letzt noch „Guter Hoffnung“. Ich hoffe sehr, dass ich die Zeit finde, alle zu lesen und mich so bewusst und intensiv auf die nächste Geburt vorbereiten zu können. Der Besuch beim Geburtsvorbereitungskurs steht diesmal noch in den Sternen. Für die Geburt selbst hat er mir beim letzten Mal leider absolut nichts gebracht. Andererseits ist es schön andere Schwangere aus der Umgebung kennen zu lernen. So können direkt nette Kontakte entstehen, die dann zum Teil auch nach der Geburt der Kinder noch halten. Ihr seht, ich bin hin und hergerissen. Mal sehen, ichwerde mir nochmal Gedanken zu dem Thema machen.

Babybump update