Familie, Schwangerschaft

Weiter stillen trotz erneuter Schwangerschaft.

“Was du stillst immer noch? Und das funktioniert? “

Weiter stillen beim Kinderwunsch ist ja schon oft ein heiß diskutiertes Thema. Das ganze ist aber noch steigerungsfähig wenn man dann wirklich wieder schwanger ist und tatsächlich immer noch stillt. Spätestens jetzt werden Stimmen laut, dass ein Abstillen nun aber wirkich nötig wäre. Es sind einfach noch viele Vorurteile und Gerüchte um das Stillen während einer Schwangerschaft in den Köpfen. Und das leider nicht nur bei Laien, sondern auch bei dem ein oder anderen Frauenarzt.

Vorteile beim weiter stillen trotz Schwangerschaft

Die Gerüchte rund ums Stillen und schwanger werden/sein

Schwanger werden trotz Stillen

Stillen und schwanger werden gilt noch immer für viele als unmöglich oder zumindest unwahrscheinlich. Aber warum ist das so? – Es ist richtig, dass Stillen die Hormonlage beeinflusst. Und bei regelmäßigen Stillabständen von Tag wie Nacht maximal 3 Stunden bleibt dadurch auch bei vielen (nicht allen!) Frauen dadurch die Regelblutung und der Eisprung aus. ( Bei mir war vor allem das nächtliche Stillen der Grund für den ausbleibenden Zyklus. Und das letztlich dann der Grund warum ich nachts abgestillt habe.) Das ist also korrekt. ABER, grade wenn Kinder in größeren Abständen stillen, kommt es oft wieder zu einem regelmäßigen oder unregelmäßigen Zyklen. Und somit zu der Möglichkeit wieder schwanger zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, das bei einem Eisprung und ungeschütztem Geschlechtsverkehr zu der Zeit eine Schwangerschaft entsteht ist gleich groß, egal ob noch gestillt wird oder nicht. In dieser direkten Form hat das Stillen also absolut keinen Einfluss.

Schwanger sein und Stillen

Top aktuell ist auch noch immer der Irrglaube, dass Stillen während der Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt führt. Auch diese Annahme hatt natürlich, wie wohl jedes Gerücht ihren wahren Kern. Denn Stillen führt zu einer vermehrten Oxytocin Ausschüttung. Dies ist ein körpereigenes Hormon, was wiederum Kontraktionen hervorrufen kann. Dennoch stimmt die Theorie mit den Fehlgeburten nicht. Die Kontaktionen sind sehr she leicht, in den meisten Fällen kaum merklich und sogar geringer als solche, mit denen die Gebärmutter bei einem Orgasmus reagiert. Einer normalen, intakten Schwangerschaft kann dies nichts anhaben. Bei Vorzeitigen Wehen oder Gebärmutterhals Verkürzung/Öffnung kann sich dies allerdings ändern, weshalb dann eine Rücksprache mit Ärzten/Hebamme nötig oder zumindest anzuraten ist.

Tandem stillen

„Aber dann trinkt der Große dem Baby doch alles weg“

Nein. Die Milchproduktion basiert bei Frauen auf dem System von Nachfrage und Angebot. Daher ist auch das Stillen von zwei Kindern kein grundsätzliches Problem. Viel mehr ist es sogar so, dass durch Rezeptoren an der Brustwarze die Brust eine Milch produziert die in Zusammensetzung und Antikörpern genau dem Bedarf des trinkenden Kindes angepasst ist. Hat also jedes Kind seine „eigene“ Brust an der es immer trink, kann es sogar sein, das die jeweils produzierte Milch sich in der Farbe sichtbar unterscheidet, weil die Bedürfnisse verschieden sind. Auch die Angst, dass das ältere Kind das so wichtige Kolostrum weg trinkt ist unbegründet. Denn dies wird nicht in  einer bestimmten Menge, sondern für eine bestimmte Zeit gebildet. Somit bekommt auch das Baby genug. – Dennoch ist es an uns die Balance zu wahren und klar zu machen: Das Baby geht immer vor wenn es ums Stillen geht. Denn dies ist die einzige Nahrung für das kleine Bündel Mensch.

Handbuch der stillenden Mutter.

Tatsächliche Probleme die auftreten können

Neben den oben erwähnten Problemen von ausbleibendem Eisprung bis zur Begünstigung von Wehen, wenn eine Neigung vorhanden ist, gibt es weitere „Stolpersteine“ die auftreten können. Durch die Schwangerschaft verändert sich die Hormonlage im mütterlichen Körper. Das wiederum kann den Geschmack der Milch beeinflussen. Wie Kinder darauf reagieren ist sehr individuell und reicht von keiner Reaktion über Kommentare wie „bäh“ bis hin zum freiwilligen Abstillen.

Ebenso kann sich durch die gleiche Ursache die Milchmenge drastisch verringern oder gar ganz versiegen. Bei vielen Frauen geschieht dies ab der Zeit nach der 12. Woche. Und kann auch von keiner Reaktion bis hin zum Abstellen alles Mögliche beim großen Stillkind hervorrufen. Meine Erfahrung ist, dass vor allem Kinder die einen Schnuller haben sich dann abstillen, denn trocken nuckeln geht ja auch mit dem Nucki.

Mit Beginn der Schwangerschaft oder ab dem Versiegen der Milch kann das Stillen für Mama unangenehmer werden als bisher. Manche merken es kaum, oder können es zumindest gut aushalten. Für andere ist es so unangenehm, dass die Mütter entscheiden ab zu stillen.

 

Vorteile vom weiter stillen und späterem Tandemstillen

Obwohl wir inzwischen trocken stillen (also ohne Milch). Und das zeitweise auch wirklich unangenehm ist, habe ich entschieden weiter zu stillen. Natürlich war das nicht miene alleinige Entscheidung, denn auch der Bär stillt noch immer gern, wenn auch deutlich weniger.  Weiter stillen, tja aber warum eigentlich?

Die Antwort ist relativ naheliegend und vielfältig. Zum einen merken Kinder natürlich, dass sich durch eine Schwangerschaft vieles verändert. Allein hierbei kann Stillen enorm bei der Bewältigung helfen. Aber auch liebgewonnene Rituale wie das Stillen zum einschlafen sind wohl für beide Seiten nicht leicht auf zu geben. Letztlich sind es aber auch Gründe für das Tandemstillen, die durch die vielleicht etwas beschwerliche Zeit des Stillens in der Schwangerschaft tragen. Denn hier überwiegen die Vorteile enorm, wie ich finde. Zum einen kann das große Stillkind beim Milcheinschuss prima die überflüssige Milch weg trinken. Ade ihr schmerzend Atombrüste. Zum anderen, und was noch viel wichtiger wiegt, wird die Gefahr der Eifersucht deutlich minimiert. Natürlich müssen Mama und Papa nun zwangsläufig geteilt werden. Aber es gilt das gleiche Recht für beide Kinder, tragen, stillen, Familienbetten. Das „neue“ Baby darf nicht plötzlich Dinge, die der große nicht (mehr) darf. Das Gefühl des ersetzt werdens gibt es nicht, denn es kommt nur jemand hinzu. Und ganz ehrlich, wenn ich daran denke, dass ich am Abend zwei Kinder einschlaf begleiten werde, was bitte da einfacher als beide in den Schlaf zu stillen?!

 

 

 

 

 

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Familie

Lob, die kleine Schwester der Strafe – Warum Kinder kein Lob brauchen.

Lob, als Mittel um das Selbstbewusstsein zu stärken. Als Wertschätzung, zum Ausdruck der Freude. Und Lob als positive Verstärkung, wenn ein erwünschtes Verhalten gezeigt wird.
Wir, oder zumindest die meisten von uns wurden bewusst oder unbewusst abhängig gemacht von Lob. Das ist der Grund warum wir noch heute danach lechtzen und uns nicht vorstellen können, wie unsere Kinder ohne leben und glücklich werden können. Genau hier sollten wir aber genauer hinschauen. in vielen Fällen ist Lob für den Ausdruck unserer Gefühle nicht nötig. Und für unsere Kinder ist es sowieso belanglos. Kinder wollen gesehen werden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und Kinder sollten sich frei entwickeln können, ohne das ihr Verhalten bewertet wird. Ohne das sie durch Lob dazu gebracht werden dinge zu tun, die “erwünscht” sind. Denn unsere Kinder sind gut wie sie sind.

Warum ich nicht lobe
Leben ohne Lob und Strafe – Du bist gut wie du bist.

Warum Lob für uns so wichtig ist.

Die Meisten von uns wurden von klein auf gelobt. Immer wenn wir etwas getan haben, was in den Augen unserer Eltern, Großeltern oder sonstigen Bezugspersonen gut oder wünschenswert war, dann wurde gelobt. Lob ist für uns so eine Art der Wertschätzung geworden. Ein Ausdruck der Liebe. Und dies macht Lob für uns so unverzichtbar.
Werden wir nicht gelobt schwirrt da die Sorge in unserem Kopf etwas nicht gut genug (für wen denn eigentlich?) gemacht zu haben. Nicht ausreichend zu sein. Wir haben selbst verlernt, das was wir tun als wertvoll zu sehen und benötigen die Rückversicherung über Andere . Das ist der Grund, warum das Arbeitsklima deutlich schlechter ist, wenn wenig gelobt wird. Und das ist der Grund, warum wir den Gedanken nicht los lassen können, dass auch unsere Kinder diese Art Bestätigung benötigen.

 

Kinder wollen gesehen werden!

Dabei gibt es kaum etwas, was unseren Kindern, wenn sie frisch auf der Welt sind egaler ist, als die Tatsache was Andere von ihnen halten. Kinder entwickeln sich aus sich selbst heraus. Sie fangen an sich zu drehen, zu krabbeln, zu laufen, zu sprechen und auch auf die Toilette zu gehen gänzlich ohne das sie dafür eine Anerkennung erwarten würden. Sie machen das was sie machen einzig für sich. Weil sie sich entwickeln wollen, etwas erreichen wollen und uns nachahmen.

Das einzige, was wir als Eltern machen müssen, ist unseren Kindern vor zu leben, wie das Leben “funktioniert”. Das heißt nicht, dass sie sich sofort perfekt verhalten und einfügen. Es wäre vermessen das zu glauben. Und auch einfach eine viel zu hohe Erwartung an (klein-)Kinder. So wie jedes Kind laufen lernt, wenn es dazu bereit ist, wird sich auch das Verhalten unserer Kinder sich immer mehr anpassen. Stück für Stück, immer so weit, wie unser Kind dafür bereit ist.
Wenn wir unsere Kinder nicht loben und so ihr verhalten nicht durch Bewertung beeinflussen, werden sie sich zwar nach unserem Vorbild aber trotzdem frei und ihrer Persönlichkeit entsprechend entwickeln. Die Entwicklung fußt auf den Interessen und individuellen Stärken. Die Motivation kommt von innen heraus und liegt nicht darin begründet, dass eine Bestätigung von außen benötigt wird.
Kinder wollen gesehen werden. Das ist das einzige, was sie von Geburt an wollen.
Sie möchten sich sicher sein, dass wir, ihre Bezugspersonen ihnen Aufmerksamkeit schenken, sie auf ihrem Weg begleiten und für sie da sind.

 

Bedingungslose Liebe – der Schlüssel sie zu leben

Wir alle wollen unsere Kinder bedingungslos lieben. Viel mehr noch wollen wir alle sogar bedingungslos geliebt werden.
Aber was ist nun der Schlüssel? Wie können wir bedingungslose Liebe leben, so dass sie auch als solche an kommt?
– Wir verzichten auf Lob und Strafe.
Lob und Strafe, dass sind die immer wiederkehrenden Botschaften, die ausdrücken, dass die Liebe an ein bestimmtes Verhalten gekoppelt ist. Wir als Eltern wissen, dass wir unsere Kinder lieben, auch wenn sie schlechte Noten haben, oder sich im Supermarkt schreien auf den Boden werfen. Das Problem ist, dass uns dieses Wissen nichts bringt. Denn unsere Kinder wissen das nicht. Können es gar nicht wissen. Die einzige Option die Kinder haben, ist sich an Mimik, Gestik und Aussagen der Eltern zu orientieren.
Und dadurch zeigen wir ihnen mit Lob und Strafe, dass sie in manchen Situationen, für Manches Verhalten mehr geliebt werden als für anderes.
Das Resultat sind dann wir. Strebend nach dem Lob der Anderen, als Bestätigung dafür, dass wir gut (genug) sind.

Also dürfen wir nichts mehr gut finden, was unsere Kinder machen?

Doch, natürlich! Es ist einzig die Frage des Ausdrucks. Sätze wie:
“Oh, ich sehe du ….! ”
” Ich sehe, dass du das schon allein schaffst.”
” Magst du mir das noch mal zeigen ?”
” Du freust dich aber das du … !”
“Ich finde es schön, dass du sich so freust, dass du … !”
oder
” Danke für … !”
Sind nur einige Beispiele, wie wir unseren Kindern wertschätzend begegnen können. Wir zeigen das wir sie sehen, aufmerksam sind sie auf ihrem Weg unterstützen.
Wenn wir dankbar für Hilfe oder Geschenke sind, dann dürfen wir, nein müssen wir, das sagen.
Nicht zu loben heißt nicht, zu ignorieren oder keinen freundlichen und liebevollen Umgang zu pflegen.
Und ja, auch die fand die Umstellung der Sprache am Anfang enorm schwer. Viele Sätze haben wir so verinnerlicht, dass sie über die Lippen kommen ohne das wir darüber nachdenken. Mir hat es enorm geholfen bewusster zu leben und zu kommunizieren. Oft beschreibe ich erst was ich sehe, bevor ich dann tiefer einsteige und mich mit meinem Kind gemeinsam freue. Einfach weil ich noch diese kurze Bedenkzeit benötige, um die richtige weitere Formulierung zu finden.

 

Aber wenn es später sowieso mit Bewertung konfrontiert wird…

…nein, auch dann ist es nicht egal. Gerade dann ist es doch die beste Basis, wenn unsere Kinder wissen, dass sie zumindest zuhause völlig ohne Wertung so angenommen werden wie  sie sind.
Nicht jeder muss meinem Kind so begegnen wie ich, wie wir zuhause es tun. Der Bär ist regelmäßig bei seinen Omas und die bekommen das mit dem Lob, allein schon mangels Routine auch nicht raus. Das ist aber in Ordnung. Es ist nicht mein Anspruch die ganze Welt so zu verändern, dass keine Stolpersteine im Weg liegen. Viel mehr ist es mein Wunsch, meinem Sohn die nötige Sicherheit mit ins Leben zu geben, mit diesen Stolpersteine umgehen zu können. Und das Wissen, dass er hier bei uns, in seinem sicheren Hafen, seinem Zuhause geliebt wird. Immer und bedingungslos.

Kinder sollen sich frei entwickeln und bedingungslos geliebt werden
Leben- aufwachsen ohne Lob und Strafe, ohne Bewertung ist noch immer ein Privileg.

 

 

Quellen / Literatur:
– Alfie Kohn – Liebe und Eigenständigkeit
– Danielle Graf – Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn

Blogs:
Mini and Me mit Wertschätzungszone

Gesundheit

Der Beckenboden – unsere unterschätzten Muskeln

„Ich habe eine Blasenschwäche aber keiner sieht es!“
Kaum ein Satz aus der Werbung ist mir so präsent wie dieser und das liegt nicht nur an meiner Tätigkeit als Mawiba-Trainerin. Was die gute Frau nämlich eigentlich sagen möchte ist, dass sie eine Beckenbodenschwäche hat. Dieser ist nämlich für unsere Schließmuskeln verantwortlich- Bei Männern und Frauen übrigens gleichermaßen, wir Frauen haben nur den Nachteil, dass diese Schicht bei uns durch Schwangerschaften und Geburt deutlich mehr beansprucht wird, gleichzeitig der weibliche Körper aber weniger Muskeln aufbaut als der männliche. Eine Beckenbodenschwäche ist bei Frauen also nicht selten, aber statt Werbung für Beckenbodentraining zu machen, gibt es lieber welche für extra saugstarke Slipeinlagen oder Höschen die, angeblich, niemand sieht.
Einer Beckenbodenschwäche kann entgegen gewirkt werden und es ist nicht zwangsläufig unser Los früher oder später mit Inkontinenz oder gar schlimmerem kämpfen zu müssen.

 

Der Beckenboden, was ist das eigentlich ?

Der Beckenboden ist Muskuläresgewebe, bestehend aus drei Muskelschichten, welches ähnlich einem Sprungtuch in unserem Becken „gespannt“ ist. Diese Muskeln beinhalten auch die Schließmuskeln von Darm und Blase, daher geht eine Beckenbodenschwäche häufig mit einer Urin- (oder seltener Stuhl-) Inkontinenz einher. Außerdem ist Der Beckenboden die Muskulatur, die unsere innere Organe an ihrem Platz hält.  Bei starken Problemen mit dem Beckenboden kann sich daher z.b auch die Gebärmutterabsenken, selten sogar so weit, dass sie durch die Vagina nahe zu heraus rutscht.

Mit einem geschwächten Beckenboden fehlt im übrigen auch oft das Lustgefühl beim Sex.

Merke: Der Beckenboden ist von großer Wichtigkeit! 

Unser Beckenboden wird täglich belastet, je nach Tätigkeit mal mehr und mal weniger. Während Joggen, Springen in jeglicher Form und das Heben schwerer Gegenstände eine enorme Belastung für unseren Beckenboden darstellt, sind Inlinerfahren, Tanzen und Balancieren eher etwas, was diese Muskeln trainiert.

Bei einer Schwangerschaft wird unser Kind in der Gebärmutter quasi von unserem Beckenboden getragen. Diese Belastung und auch die Dehnung bei einer Geburt schwächen unseren Beckenboden merklich. Etwa 1/3 aller Frauen leidet im ersten Jahr nach der Schwangerschaft an Kontinenzproblemen.

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Quelle: Apothekenumschau

Der Beckenboden kann trainiert werden. 

Die gute Nachricht ist, dass wir unseren Beckenboden, wie alle anderen Muskeln auch trainieren können und sogar sollten. Es gibt spezielle Übungen, welche auf die unterschiedlichen Muskelschichten abgestimmt sind und einige Kleinigkeiten für den Alltag. Und auch hier gilt, ohne Fleiß kein Preis. Ein mal die Woche den Beckenboden zu trainieren macht nur wenig Sinn. Ihr solltet mindestens 2x pro Woche gezielte Übungen machen und am Besten täglich Kleinigkeiten zur Unterstützung des Beckenbodens einfließen lassen. Meine Hebamme sagte bei der Rückbildung zu uns:“Wenn du 1x pro Woche joggen möchtest musst du mindestens 5x pro Woche den Beckenboden  trainieren.“  

 

Wie kann ich denn nun den Beckenbodentrainieren? 

Um diese Frage adäquat zu beantworteb ein kleiner Exkurs zum Aufbau des Beckenbodens. Dieser besteht wie erwähnt aus drei Schichten.

Die innere Schicht spannt sich zwischen Schambein und Steißbein. Sie ist die Schicht auf der das meiste Gewicht lastet und daher auch am breitesten.

Die mittlere Schicht liegt fächerartig zwischen den Sitzbeinhöckern und befindet sich im vorderen Beckenbereich unterhalb der Blase.

Die äußere Schicht unfasst die Schließmuskeln und Scheide bzw. bei Männern den Penisansatz.

Um euren Beckenboden richtig trainieren zu können achtet auf die Atmung. Ich weis wir wollen immer einen flachen Bauch haben und atmen daher nicht in den Bauch atmen, sondern ziehen lieber die Schultern hoch. Aber grade das ist falsch. Euer Zwerchfell hängt unmittelbar mit dem Beckenboden zusammen. Beim Einatmen wölben sich Zwerchfell und Beckenboden nach unten, beim Ausatmen wieder hoch. Ihr spürt das sogar, wenn ihr genau darauf achtet. Außerdem müsst ihr euren Beckenboden bewusst wahrnehmen um ihn gezielt trainieren zu können. Versucht euren After und eure Klitoris so zusammen zu ziehen, dass ihr das gefühl habt sie können sich fast berühren. Bei den Muskeln die ihr hierbei anspannt handelt es sich um den Beckenboden.

Gezieltes Training der Muskelschichten

– Mit rundem Rücken die Muskulatur um den After anspannen, als wenn dieser eingezogen werden soll. (Achtung nicht die Po Muskulatur !) Für 10 Sekunden halten und dann beim Einatmen entspannen. (3×10 Wiederholungen)

– Im graden Stand das Becken nach vorn kippen, nun den Muskel Bereich um die Scheide anspannen. Stellt euch vor ihr wollt mit den Schamlippen eine Murmel festhalten. Nun wieder 10 Sekunden halten und beim Einatmen entspannen. (3×10 Wiederholungen)

– Fahrstuhl fahren. Spannt euren Beckenboden Stück für Stück an. Stellt euch vor ihr drückt so einen Fahrstuhl Etage für Etage nach oben. (3 -4 Etagen) Dann Entspannt beim Einatmen. (3×10 Wiederholungen)  [Ihr könnt die Übung auch umdrehen, in eins anspannen und Stück für Stück locker lassen]

– Zwinkert mit dem Beckenboden. Heißt spannt ihn kurz und fest an und lasst direkt wieder locker. Der Beckneboden besteht aus langen und kurzen Muskelfasern und beide sollen trainiert werden. (3×10 Wiederholungen)

– Nutzt Beckenbodengewichte (z.b von Elanee ) ihr könnt sie einfach für 30 Minuten pro Tag bei normalen Tätigkeiten wie Fegen, Saugen, Aufräumen tragen. Startet mit dem niedrigsten Gewicht und steigert auf das nächste wenn ihr die 30 Minuten ohne Probleme schafft.  – Ihr könnt ein solches Gewicht auch während der Übungen tragen wen ihr schon gut trainiert seid.

 

Übungen im Alltag

– Setzt euch beim Pipi machen auf der Toilette mit geradem, aufrechten Rücken hin.

– Verzichtete beim Pipi machen darauf zu pressen, auch wenn es im Alltag schwer fällt weil es schnell gehen soll.

– Steht im Alltag: Schulter breit, mit leicht gebeugten Knien und leicht vor gekippten Becken.

– Drückt euch beim Treppe gehen mit dem unteren Bein hoch, statt euch mit dem oberen auf die nächste Stufe zu ziehen.

– Rollt euch beim Aufstehen über die Seite.

– Hebt immer aus den Knien und spannt dabei den Beckenboden an.

—- Auch das Tragen der Babys/Kinder vor dem Bauch belastet bei steigendem Gewicht den Beckenboden, daher ist es hier sinnvoll dann aufs Rückentragen zu wechseln. ——-

 

Grundsätzlich solltet ihr bei einer bestehenden Beckenbodenschwäche mit eurer Hebamme oder Frauenärztin sprechen. Ein speziell auf euch zugeschnittenes Training ist dann definitiv sinnvoll. Nehmt es nicht auf die leichte Schulter, ihr könnt etwas tun! Das unsichtbare Höschen sollte nicht das erste Mittel der Wahl sein. Geht  achtsam mit euch und eurem Körper um.

Familie

Umgang mit dem Partner bei Sorge oder mangelndem Verständnis

Egal ob gleich-, oder gegengeschlechtliche Partnerschaft. Meist ist es so, dass ein Elternteil sich mehr dem Kind widmet während der andere Elternteil (mehr) arbeiten geht. Dies führt zu meist zwangsläufig dazu, dass sich einer mehr mit Erziehung und Umgang mit dem Kind auseinander setzt und dann sein erlangtes Wissen mit dem anderen Teilt .
In meinem Artikel soll es heute nicht darum gehen, wie wir damit umgehen können, wenn andere Menschen, vielleicht sogar unser Partner, mit dem Kind anders umgeht als wir. Dazu gibt es nämlich schon einen tollen Artikel bei Mini and Me am Blog. Viel mehr möchte ich heute mit euch teilen, wie wir, wenn wir doch schon sehr gefestigt und überzeugt auf unserem Weg sind, unserem Partner begegnen können. Wenn dieser noch nicht mit der gleichen Sicherheit an unserer Seite steht (oder stehen kann) . Und uns auch mit ihm ernstgenommen und würdevoll begegnen. Etwas mehr Licht ins Dunkle bringen, ohne dabei mehr zu verschrecken durch eine missionierende Haltung.

Erinnere dich an deine Anfänge!

Als wir das erste mal davon gelesen oder gehört haben, dass es andere Wege gibt mit unseren Kindern umzugehen als die, die wir selbst (zumeist) kennen gelernt haben, waren die meisten von uns wohl erst einmal skeptisch.
Wie, dass was wir kennen und bei uns offensichtlich „funktioniert“ hat soll nicht richtig sein?
Gesteht eurem Partner dieses Skepsis auch ein! Erinnert euch, dass sie bei euch vorhanden war und macht euch bewusst, dass ihr informationstechnisch einfach schon einige Schritte voraus seid. Fangt nicht an, ein Verhalten zu erwarten, ohne dass ihr erklärt habt welche HALTUNG gegenüber dem Kind dieser Art des Zusammenleben zugrunde liegt.

Informationen weitergeben – Nicht jeder liest gerne.

Der Göttergatte zum Beispiel würde niemals freiwillig etwas lesen. Der Vorteil vom technischen Fortschritt ist, dass es inzwischen viele Bücher auch vertont als Hörbuch gibt. Diese können auch vom größten Lesemuffel bedenkenlos angehört werden.

Natürlich lässt sich aber nicht jeder Artikel auch vertont finden. Während ich kurze Artikel gerne einfach mal via Link weiterleite und da einfach mal das selbst lesen „zumute“, können die Informationen von vielen längeren Artikeln auch einfach mal gebündelt in einfachen Worten auf der nächsten gemeinsamen Autofahrt oder beim Abendessen ausgetauscht werden. Optimaler weise noch mit einem Beispiel aus eurem Alltag und schon habt ihr den Informationsaustausch am Laufen und oft auch durch konkrete Beispiele direkt mehr Verständnis welches euch entgegen gebracht wird.

Erziehung ist Vorbild und Liebe, sonst nichts.

Wenn wir gemäß dieser Definition der Erziehung (von Fröbel) mit unseren Kindern leben, dann doch bitte auch mit unseren Partnern. Schreibt kein Verhalten vor, versucht nicht etwas in Formen zu pressen, wo es doch gar nicht hinein passt und bitte beansprucht nicht eure Reaktion als die einzig richtige. Während ich für ein Verhalten ehrliches Verständnis habe und auch authentisch ausdrücken kann, muss das bei meinem Mann noch lange nicht der Fall sein. Und wenn er sich zutraut mit dem 1,5 Jährigen zusammen am brennenden Kamin Holz nach zu legen, ist es ebenso legitim wenn ich die bitte des Zwerges wann anders ablehne weil ich es MIR nicht zutraue. Allein dadurch, dass wir unserem Partner und unserem Kind im Alltag auf Augenhöhe, authentisch und Beziehungsorientiert begegnen sind wir für beide ein Vorbild. Viel verhalten wird sich abgeschaut, nicht nur von Kindern, sondern auch von anderen Erwachsenen.

Sorgen ernst nehmen.

Menschen wollen gesehen, ernst genommen und akzeptiert werden. Wir und unsere Bedürfnisse sollen von Bedeutung sein – so auch unsere Ängste.
Während wir empathisch mit dem 3 Jährigen Monster unterm Bett verscheuchen, sollten wir Sorgen oder Ängste des Partners nicht einfach mit Floskeln ab tun.
Auch hier ist Empathie gefragt! Und hinter der Frage „warum willst du alles anders machen?“, schlummert nicht selten die Sorge davor, etwas falsches zu tun, wenn neue Wege beschritten werden.
Also fragt !
„Ist es für dich schlimm, es anders zu machen?“ – “ Hast du nicht das Bedürfniss unserem Kind anders zu begegnen als wir es erlebt haben?“ – „Was macht dir daran Sorgen?“
Es ist in der Regel viel sinnvoller den sprichwörtlichen Ball erst mal wieder zurück zu spielen und da tiefer ein zu steigen, als es mit kurzen worten wie : „na weil das besser ist“, ab zu tun.

Umgebt euch mit Gleichgesinnten!

Das Gefühl, einen Weg allein zu gehen und dann womöglich noch bei Dunkelheit ist immer ein mulmiges. Ganz gleich ob wir Informationen als Laternen an den Gehweg gestellt haben oder nicht.
Menschen sind keine Einzelgänger, viel zu gefährlich und unpraktisch. Wir fühlen uns besser, sicherer in einer Gruppe. Egal ob wir tatsächlich im dunklen spazieren gehen oder ob wir den Weg meinen, wie wir unsere Kinder begleiten.

„Gemeinsam sind wir stark, alleine gehen wir unter!“
Während wir uns oft bei Spieltreffen, Still- oder Krabbelgruppen die aussuchen, die zu uns und unserem Leben und Umgang passen, fehlt unseren Partnern dieser Rückhalt oft.
Da sind nur die Kollegen auf der Arbeit, die es alle ganz anders machen. Oder nur die Eltern und Großeltern, die prophezeien, dass so nie was aus dem Kind werden kann. Vielleicht auch noch die Freunde, selbst noch kinderlos, die so gar kein Verständnis haben, warum das bei euch so „unnormal“ abläuft. Bietet auch für euren Partner die Möglichkeit einen Rückhalt zu schaffen. Trefft euch mit anderen Familien aus eurem Spielkries mit denen ihr euch gut versteht. Eure Stillgruppe bietet ein Väterfrühstück ?! – Was für eine tolle Gelegenheit! Ein Sommerfest der Krabbelgruppe ist geplant? – Nehmt euren Partner mit!
WIR SIND VIELE ! Tragt dieses Gefühl in euch und gebt auch eurem Partner ein Stück davon.

Versucht euren Partner ein zu laden, mit euch zusammen eine andere Perspektive ein zu nehmen und alte Wege zu verlassen. Bietet an, sie an die Hand zu nehmen. Aber schleift sie nicht einfach hinter euch her, wenn offensichtlich noch Zeit gebraucht wird dem zu vertrauen. Setzt auf Kommunikation, Empathie und auf eure Beziehung.

Partner gegen unerzogen
How to: Der Umgang mit dem Partner
Familie

Leben ist lernen – Oder, warum Kinder keine besondere Förderung brauchen

Wenn das Argument, dass Kleinkinder vor allem ihre Eltern brauchen, auf taube Ohren stößt. Weil alle nur an Förderung denken.

Ich möchte hier heute nicht über (Fremd-)Betreuung schreiben, ich denke das Thema habe ich hier ausreichend beleuchtet. Viel mehr möchte ich die Gegenseite beleuchten. Nämlich das daheim bleiben mit dem, oder für das Kind. In vielen Gesprächen, vor allem seit dem klar ist, dass ich nicht nur die erst angedachten zwei Jahre, sondern sogar 3 Jahre beim Bären zuhause bleiben werde, begegnen mir Aussagen wie:
Zuhause kann man den Kindern ab eins etwa einfach nicht mehr genug bieten.”
“Kinder die so lange Zuhause bleiben werden nicht ausreichend gefordert und gefördert”
Und
“So kann ein Kind kein Sozialverhalten erlernen” .

Mir ist bewusst, das einige Menschen diese Argumente brauchen, um vor sich selbst das “frühe” betreuen lassen zu entschuldigen, es gibt aber auch viele die wirklich dieser Meinung sind.
Grundsätzlich möchte ich bei diesen Aussagen direkt laut “Bullshit” rufen. Näher betrachtet ist es aber gar nicht so gänzlich von der Hand zu weisen, wenn man genauer betrachtet wie heute in vielen Fällen gelebt wird.

Die Kinder werden bei normalen Alltagsaufgaben außen vor gelassen und sollen lieber alleine spielen (wozu sie selten unter 3 überhaupt ausdauernd in der Lage sind).
Die Welt zu entdecken ist in vielen Fällen, mal subjektiv mal objektiv zu gefährlich. Kinder werden in ihrem natürlichen Entdeckungsdrang eingeschränkt.
Große zusammen lebende Gruppen, in denen permanenten verschiedene Sozialkontakte geboten werden gibt es nicht mehr. Mit Glück gibt es ein oder zwei Geschwister und man sieht Oma und Opa regelmäßig. Damit ist dann aber zu meist auch schon das Ende der Fahnenstange erreicht.

Und ja, wenn ich diese Tatsachen, erst mal so, losgelöst von Möglichkeiten betrachte, dann muss ich den Mamas wohl doch recht geben. SO können sich unser Kinder nur schwer artgerecht entwickeln.

Statt aber eben unsere Kinder einfach diesem Umstand anzupassen und in eine Einrichtung zu geben, haben wir ebenso die Möglichkeit, die ich definitiv vorziehe, die Umstände an zu passen!

Leben ist Lernen.

Unsere Kinder sind kleine Schwämme, sie saugen alles was um sie herum passiert nur so auf. Sie benötigen keine besondere Forderung oder Förderung (im Normalfall). Es reicht völlig sie in unser Leben, in unseren Alltag mit ein zu beziehen. Gemeinsam fegen, saugen, wischen, abwaschen, aufräumen, den Geschirrspüler ausräumen, Holz für den Ofen rein holen. Das alles ist unser Alltag. Das alles ist für Kinder unheimlich interessant und bereichernd. So lernen sie, ganz nebenbei was wie funktioniert, wo steht und so weiter. Und ganz ehrlich, wie viele Eltern räumen auf wenn das Kind schläft, erwarten aber dann plötzlich, wenn das Kind 5 ist, dass es sein Zimmer aufräumt. – Wenn ihr mich fragt ist das ganz schön Schizophren.

Aber was braucht es noch?

Entdecken lassen und Zeit nehmen. Zeit haben!
Jedes Kind, jeder Mensch hat seine eigenen Interessen und versucht in diesem Bereich alles heraus zu finden. Mein Neffe konnte mit 3 Jahren erklären, dass diese Affen Art (Bild) ein Bonobo ist und Bonobos eine Schimpansen Art sind. Warum ? Weil es ihn interessierte, weil er alles darüber hören wollte, sich Dinge über Tiere x mal vorlesen ließ. Videos darüber schaute, quasi im Zoo lebte.
Kinder lernen Tiere kennen wenn wir sie diese entdecken lassen. Lernen laufen, wenn wir es sie tun lassen. Lernen klettern wenn wir es sie probieren lassen. Lernen schaukeln wenn wir ihnen das Vertrauen schenken, dass sie es alleine schaffen.

Natürlich gibt es immer Objektive Gefahren. Und niemand sagt, dass ihr eure Kinder im Entdeckerdrang auf die Straße laufen lassen, oder sie alleine im anderen Raum die Leiter erklimmen lassen sollt! Aber man kann in einen Park, Wald oder ins Feld gehen. Man kann sichernd hinter der Leiter stehen während das Kind auf die Leiter klettert oder den Boden mit Fallschutzmatten ausstatten. Und wenn unsere Kinder älter sind, kann man draußen (und auch drinnen) Themen vorgeben, oder besser noch selbst von den Kindern aussuchen lassen mit denen sich beschäftigt wird, nach denen gesucht wird oder die wir prima erkunden und ergründen können.

Und die Sozialkontakte?

Um die sollten wir uns tatsächlich kümmern uns bemühen. Es ist oft gar nicht so schwer wie man denkt sich seinen “Clan” zu schaffen wie Nicola Schmidt es im Artgerecht und Slowfamily Buch nennt. In Krabbelgruppen, Stillgruppen oder Elterncafes findet man oft Gleichgesinnte, kann sich austauschen, anfreunden, regelmäßig treffen. Wenn das gut läuft dann hat man sogar weitere Bezugspersonen die das Kind wenn es nötig sein sollte mal betreuen können. Ansonsten gibt es etliche weitere Angebote. Eltern-Kind turnen, Spielgruppen, große Spielplätze wo immer was los ist, Krabbel- oder Kleinkindgruppen, es gibt wirklichen einiges. Außerdem sollten wir weg gekommen, von dem Gedanken, das Kinder gleichaltrige brauchen. Kinder brauchen Menschen, Sozialkontakte, Spiel. Wie es auf dem Kongress der Ökologie der Kindheit von André Stern gesagt wurde. Auch wir als Erwachsene können mit Ihnen spielen, ältere Kinder Spielen, wir alle sind Sozialkontakte.

Ich möchte mit meinem heutigen Artikel niemanden denozieren, der nicht in der Lage oder gewillt ist das zu leisten. Niemanden diskriminieren weil seine eigenen Bedürfnisse damit kollidieren würden diesen Rahmen zu Schaffen. Ich möchte nur zeigen, nur deutlich machen, dass es sehr wohl reichen kann, genug sein kann, ausreichend fordert, fördert und auslastet, auch wenn das Kind “nur” zuhause von den Eltern betreut wird.
Mein Sohn räumt täglich mit mir den Geschirrspüler aus, Kocht mit mir und sorgt für Feuerholz. Es saugt, fegt, räumt besser auf als ich selbst. Wir sind am Vor- oder Nachmittag draußen und entdecken die Welt. Graben das Blumenbeet um spielen auf dem Spielplatz. Spielen fangen, schaukeln und lesen Bücher. Es geht.

Kleinkind mit Hund
Der kleine Bär geht mit dem Hund. Gelernt im Leben.